Wann kommt die Bank?

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Vor dem großen Baum auf dem Helmut-Steidl-Platz soll eine Rundbank die Rahlstedter zum Verweilen einladen Foto:güb/Montage: cw

Regionalausschuss für Ruhemöbel am Helmut-Steidl-Platz

Von Günther Brockmann
Rahlstedt
Rahlstedts Kommunalpolitiker sind sich einig: Vor dem zentralen Baum auf dem Helmut-Steidl-Platz soll eine runde Bank die Rahlstedter zum Verweilen einladen. Den Einwand des Regionalbeauftragten, Cornelius Bechen, dass eine solche Bank die Marktbeschicker behindern würde, ließen sie nicht gelten. Schließlich habe es vor der Sanierung des Platzes eine Bank an eben dieser Stelle gegeben. Sie gaben ihm per Antrag mit auf den Weg, das Gespräch mit den Marktbeschickern zu suchen und einen Kompromiss zu finden.
Bechen nahm die Anregung auf, betonte jedoch, dass das Marktwesen einem anderen Fachamt unterliege und auch die Stromanschlüsse gegen eine Rundbank sprechen könnten. „Wir werden vor Ort mit den Marktbeschickern einen Termin vereinbaren und die Einzelheiten dann klären“, so Bechen.
Keine Einwände hatten die Mitglieder des Regionalausschusses bei der Lokomotive mit Wagen. Das Spielgerät soll zwischen dem Zugang zu den Gleisen, der sogeannten Schnecke und dem Eiscafé aufgestellt werden. Der Regionalbeauftragte löste mit der Präsentation der in Signalrot gehaltenen Eisenbahn sein Versprechen ein, sich beim Fachamt für Gestaltungselemente für den Platz einzusetzen. Noch im Juli hatte das Bezirksamt die Umgestaltung des Platzes für beendet erklärt - ohne die von den Bürgern in mehreren Beteiligungsrunden gewünschten Spielgeräte und Sitzmöbel errichtet zu haben (wir berichteten).
Auch an den Wandseterrassen gehen die Planungen voran. Ein Drehkarrussell und eine Bank sollen dort aufgestellt werden. Außerdem werde das wildwuchernde Grün im Bachbett der Wandse demnächst zurückgeschnitten, so Bechen.

Keine Bewegung in Sachen Lackfabrik


Der CDU-Antrag, das Faltblatt Wandsbeker Tour 1 um das Naturschutzgebiet Höltigbaum zu erweitern, wurde von den Fraktionen einstimmig angenommen.
Einen großen Teil der Sitzung des Regionalausschusse Rahlstedt nahm der Auftritt der Vertreter des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ein. Sie machten deutlich, wie der Sachstandsbericht alte Lackfabrik an der Wandse aussieht. Eines kam dabei sehr klar zum Ausdruck, dass die Eigentümer der alten Lackfabrik keine Chance sehen, das von Schadstoffen schwer belastete Areal für die Wohnbebauung günstig zu verkaufen. Der Preis, der bei einem Verkauf zu erzielen würde, reichte nicht einmal aus, um die Finanzierung zu sichern, damit das Gelände von Schadstoffen befreit werden könnte. „Die Eigentümer, es sind alles ältere Leute, zeigen auch kaum eine Bereitschaft, sich dem Problem „Künftige Bebauung des Geländes Lackfabrik“ zu stellen;“ so das Fazit der Behördenvertreter. Die Umweltbehörde betrachtet das Gelände durchaus als sanierungswürdig, kann aber nicht handeln. Es bleibt beim Thema Lackfabrik alles beim Alten. Solange keine Gefahr vom durch einen sicheren Zaun geschützte Lackfabrik-Gelände ausgeht, wird das Thema ruhen. Rahlstedts Kommunalpolitiker nahmen diese Schilderung der Behördenvertreter als Tatsache so zur Kenntnis. (güb)
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