Weiter Streit um Viktoriapark in Großlohe

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Bald sind die letzten Erdbeeren dieses Jahre gepflückt. Die Großloher hoffen aber, dass es nicht der letzte Sommer mit ihrem Erdbeerfeld gewesen sein wird (Foto: kg)

Stadtteilversammlung richtet Arbeitsgruppe ein

Großlohe Die Diskussion um das Thema Viktoriapark ging in die zweite Runde. Bei der letzten Stadtteilversammlung mit etwa 40 Teilnehmern stand der Bau des geplanten Gewerbegebietes wieder an erster Stelle der Anliegen aller Anwohner aus dem Quartier. Tenor von Seiten der Politik: Man habe zwar die Gelegenheit noch mit zu gestalten, verhindern könne man den Bau wohl aber nicht mehr.

Weniger Grün, mehr Lärm?


Die Angst der Menschen in Großlohe dreht sich weiterhin um den Verlust von Grünflächen und die höhere Lärmbelastung durch wachsendes Verkehrsaufkommen. An die Argumente von Seiten der Stadt, es würden neue Arbeitsplätze und Ausgleichsflächen geschaffen werden, wo Natur überbaut wird, wollte niemand so wirklich glauben. Schon beim Bau des Merkur-Parks sei die Zahl der Neuanstellungen entsprechend gering ausgefallen. Das Thema Verkehr stand bei der Diskussion absolut im Fokus, ein Verkehrsgutachten sei aber, laut Planer, noch abzuwarten. Die Großloher bemängelten in der Sitzung, dass die Verkehrsarme in Rahlstedt schon jetzt absolut überlastet seien. Auch beim Thema „Ausgleichsflächen“ war man sich nicht einig. Dass genau auf der Fläche des damals geplanten Ring 3 die neuen Ausgleichsflächen geplant sind, empfanden die Großloher als äußerst beunruhigend.

Verkehrskonzept wird umgearbeitet


Die Angst, es könne am Ende doch noch eine Erweiterung des Ring 3 in der Zukunft geben, bleibt bestehen. Frank Rieken, der Vorsitzende des Planungsausschusses, berichtete von den Änderungen im Planungsverfahren, die durch die Beteiligung der Bürger an der Öffentlichen Planungsdiskussion eingebracht worden sind. So wird nun ein Hauptaugenmerk auch auf die Querungshilfe im Bereich des Grünzuges an der Stapelfelder Straße gelegt, sowie auf das Verkehrskonzept. Michael Ludwig-Kircher stellte den Antrag der SPD und der Grünen vor. Auch Ole Thorben Buschhüter, Carmen Hansch und Jörn Weiske standen für Fragen der Bürger zur Verfügung. Die Stadtteilversammlung hat nach der Versammlung beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Thema Viktoriapark einzurichten, die sich am 30. August um 19 Uhr im Treff Großlohe erstmals zusammensetzen will. (kg)
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