Weiterhin auf gute „Machbarschaft“!

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Erika (77, li.) und Anna (90) freuen sich Unterstützung, Gerd Rohbeck und Marion Hartwig helfen gern Foto: Grell

Verein Wandsbek-Hinschenfelde hat sich ein Jahr nach Gründung etabliert

Hinschenfelde Der Verein Machbarschaft Wandsbek-Hinschenfelde startet in sein zweites Jahr. Knapp 100 Mitglieder haben sich schon gefunden, die sich gegenseitig im Rahmen von Nachbarschaftshilfe unterstützen. Die Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen sind begeistert von der Einrichtung und die Helfer haben eine sinnvolle Beschäftigung gefunden, die „uns richtig erfüllt“, erklären Gerd Rohbeck und Marion Hartwig. Die 90-jährige Anne und Erika (77) bekommen einmal in der Woche von einem der Helfer Besuch, meistens für ein bis zwei Stunden. Die Aufgaben, die dann anfallen sind ganz unterschiedlich. Gerd Rohbeck begleitet seine Anna zum Arzt oder geht mit ihr einkaufen. „Toll, dass es diese Institution gibt“, meint auch Erika, die auf den Verein durch einen Bericht im Hamburger Wochenblatt aufmerksam geworden war. Zuerst sei sie ein wenig ängstlich gewesen, aber nachdem sie zu einer Informationsveranstaltung gegangen war und bemerkte, dass alles seriös und gut organisiert klang, blieb sie dabei. Nach den ersten Hilfeeinsätzen hätte sie dann mit einer Helferin die nächsten Termine abgesprochen. „Ich rufe bei Bedarf einfach bei der Teamleitung an und die koordiniert dann die Zusammenkünfte zwischen mir und meinem Helfer.“
Besonders wichtig ist den älteren Leuten die Zuverlässigkeit mit der die Nachbarschaftshilfe funktioniert. Da ein Verein dahintersteht, kann man sich auf die Zusagen auch verlassen und kommt zu eigenen Verabredungen nicht zu spät.
Im Haushalt empfinden die Senioren es als eine große Hilfe einfach einmal gemeinsam die Bücher auszusortieren und ein wenig Ordnung zu schaffen. Allein sei der erste Schritt da oft schwer. „Zusammen mit den netten Menschen aus der Nachbarschaft, die alle gleich um die Ecke wohnen, fühlen wir uns stark“. (kg)

Claudia Orgaß, Verein Machbarschaft, Dernauer Str. 27a, t 650 666 861, Mobil: 0173 216 89 34, Öffnungszeit: donnerstags 9 bis 12 Uhr oder nach Absprache.
Der Verein stellt sich vor: Mittwoch, 3. Juni,15-16.30 Uhr, Kreuzkirche, Kedenburgstraße 12, Mittwoch, 17.6., 17.30 bis 19 Uhr, St. Stephangemeinde, Stephanstraße 117 sowie am Dienstag 7. Juli, 15- 16.30 Uhr im Treffpunkt Dernauer
Straße 27 a
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