Wie Jenfeld richtig sexy werden könnte

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Kim Augustin von Hamburg Wasser will erforschen, wie sich die innovative Technik auf den Stadtteil auswirkt Foto: rg
Welche Auswirkungen wird das neue Quartier Jenfelder Au auf den Stadtteil und seine Entwicklung haben? Um diese Frage ging es bei der Stadtteilkonferenz im Jenfeld-Haus. „Die Jenfelder Au ist mehr als ein Bauprojekt, sie ist auch ein großes Forschungsprojekt für neue Abwasser-Technik und Energiegewinnung“, erläuterte Kim Augustin von Hamburg Wasser. Dies könnte ökologische Vorteile für ganz Hamburg bringen, deshalb werde geforscht. „Wir wollen aber auch wissen, was die Bürger dazu sagen“, so Augustin. Und schließlich könne die innovative Technik den Jenfeldern wirtschaftliche Vorteile bringen, zudem locke sie vermutlich neue Bewohner in die Jenfelder Au. Auch das Image Jenfelds könnte profitieren. All das könnte eine Studie im Rahmen der Sozialraumforschung beantworten. Augustin von Hamburg Wasser machte der Stadtteilkonferenz den Vorschlag, Forschungsgelder zu beantragen. Eine klare Mehrheit stimmte für den Antrag auf Forschungsmittel, der noch im September gestellt werden soll. Das Konzept „Hamburg Water Cycle“ sieht vor, Abwasser aus den Toiletten in einen nahegelegenen Fermenter zu leiten. Dort entsteht Biogas, mit dem Strom und Wärme für das Quartier Jenfelder Au produziert werden. Das Prinzip wird in der Ausstellung auf dem Baugelände ausführlich erklärt. (rg)
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