Wilma von den Wilden Weiden

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Wilma, das Modell, wird gleich von den Naturforschern ins Herz geschlossenFoto: kg

Die Geheimnisse des Kuhfladens

Rahlstedt. Wer zu einer der über 30 Kitas gehört, die an den Natur-Projekten im Haus der Wilden Weiden teilnehmen, der hat Glück gehabt, denn hier erfahren Kinder spielerisch und auf humorvolle und Weise, was es mit den Tieren, dem Wasser, den Pflanzen und dem Naturschutz auf sich hat. Wer einmal in das Fell der Galloway-Dame Wilma fassen darf und dabei ihr weiches Haar spürt, der kann sich gut vorstellen, wie es bei den echten Rindern aussehen wird.
Wilma ist nur ein Modell aus Kunststoff. Doch was zunächst im Informationshaus der Wilden Weiden am Höltigbaum nur theoretisch erklärt wird, bekommt im Laufe der Veranstaltung auch einen ganz praktischen Charakter.
Die jungen Naturforscher gehen nach ihrer Bekanntschaft mit Wilma zu den echten Galloways auf die Wiesen. Was sie bis dahin schon gelernt haben, hilft ihnen zum richtigen Umgang mit den Tieren. Mindestens 30 Meter Abstand sollen die Kita-Kids halten und auch nicht so laut sprechen, denn die Galloways sind sensibler in der Wahrnehmung und reagieren auf Lärm mit Unruhe.
An diesem Morgen sind es die Kleinen aus dem Kinderhaus Berne, die zusammen mit Umweltpädagogin Grit Jacobasch und Karin Fricke alles erfahren, was sie über die Galloway-Rinder schon immer wissen wollten. Dass sie mehrere Mägen haben beispielsweise und den ganzen Tag über mit Kauen verbringen und „dass sie ihr Winterfell im Sommer ausziehen?“
Das Angebot mit einem Jahresabo für Kitas am Haus der Wilden Weiden kommt bisher Dank Sponsorengeldern immer wieder zustande. Mit intensiver Vorbereitung und anschließenden Projekten zum Thema, bleibe bei den Kindern viel mehr hängen, als wenn sie nur ein Buch anschauen würden.
„Ich finde Wilma richtig süß“, verrät ein junger Naturforscher, der sich ihr angeklebtes Fell schon genau untersucht hat. (kg)
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