„Wir sind auf gutem Weg“

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Der erste Vorsitzende des Vereins „City Wandsbek“ Holger Gnekow (li.) und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff vor der Matthias Claudius Skulptur „Der Ehrensprung“. Foto: Bätz

Neujahrsempfang von City Wandsbek. Vorsitzender lobt Bezirk

Von Hubert Bätz
Wandsbek. Bilanz für 2012 zog vergangene Woche im „Plaza“ der Verein City Wandsbek. Der Vorsitzende, Holger Gnekow, zeigte sich zufrieden: „Es war angesichts der Krise kein überragendes Jahr für die Wandsbeker Geschäftswelt, für Wandsbeks Politik und Verwaltung aber auch keine Katastrophe. Unser Bezirk ist wieder ein Stück vorwärts gekommen.“ Dann zählte er vor Geschäftsleuten, Gewerbetreibenden, Politikern und Vertretern der Wandsbeker Verbände und Vereine in seiner Begrüßungsrede einige Erfolge auf. Dazu gehörte für Gnekow beispielsweise die „Steigerung des Bekanntheitsgrades Wandsbeks durch die „Sommertour des NDR 90,3 und dem „Hamburg Journal“, die Ende Juli tausende Besucher nach Wandsbek gelockt hatten, Flohmärkte von City Wandsbek, die Weihnachtsbeleuchtung, aber auch die mittlerweile gut funktionierenden Kleinigkeiten, wie das Reinigen der Wandsbeker Straßen im Kernbereich und die gute Zusammenarbeit von Geschäftswelt, Grundbesitzern und der Wandsbeker Bezirksverwaltung, die durch „City Wandsbek“ und dem Business Improvement District (BID) Wandsbek gefördert wird. Für die Zukunft wünschte sich Gnekow aber noch einen besseren gesetzlichen Rahmen für die von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der von der Handelskammer Hamburg geförderten Vereinigung von Grundstücksbesitzern und Kaufleuten (BID). Im Sommer endet das Projekt. „Wir brauchen ein Anschluss-BID, um den positiven Prozess für Wandsbek am Leben zu erhalten“, betonte Gnekow.
Holger Gnekow betonte, dass nur durch eine gesetzliche Stärkung der BIDs und eine noch engere Zusammenarbeit mit der Wandsbeker Verwaltung „Wandsbek noch attraktiver werden könne“.
Diesen Gedanken griff Bezirks-amtsleiter Thomas Ritzenhoff auf. Er versprach, dass sich die Bezirksverwaltung daran beteiligen werde, „dass die Bürger unseren Bezirk auch künftig attraktiv finden“, und dass die BID-Idee in Hamburg weiter entwickelt werde.
Er wünschte sich aber auch eine stärkere Berücksichtigung des Standortfaktors Kultur. Ritzenhoff: „Hier gibt es Schätze, wie Wandsbeks Dichter Matthias Claudius.
So etwas muss zukünftig stärker berücksichtigt werden.
Warum machen wir nicht gemeinsam so etwas wie ein Matthias-Claudius-Fest, Wandsbek hat Platz dafür, das haben wir mit der NDR-Sommertour bewiesen.“ Ritzenhoff erwähnte auch die „sportlichen Perlen“, die der Bezirk vorzuweisen habe und die gestärkt werden müssten. Ob der Bezirk am Marathon partizipieren könne, klärt derzeit eine Arbeitsgruppe. Soweit die Bilanz für 2012 und der Ausblick auf die künftigen Weichenstellungen in Politik und Wirtschaft Wandsbeks. Natürlich kam aber auch das Gespräch untereinander und das Knüpfen von Kontakten beim Neujahrsempfang nicht zu kurz. (hbz)
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