Wo gebaut wird, steht noch nicht fest

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So sollte es an einer Schule nicht aussehen. Nun wird endlich gehandelt. Foto: Sobersko

Schule am See: Behörde muss die Entscheidung fällen

Von Tanja Sobersko
Steilshoop. Lange hat sie gekämpft, endlich ist Land in Sicht. Im Rahmen des großangelegten Schulbau-Sanierungsprojekts unter Senator Ties Rabe wird auch die Schule am See bedacht, die lange auf diese Form der Zuwendung warten musste. Im Interview mit Direktor Alexander Scheuerer zeigte sich dieser mehr als glücklich über diese Entscheidung. „Im Grunde sind wir ja noch im Aufbau.
Und besonders da ist es wichtig, dass die optische Attraktivität der Schule gesteigert wird“, so der Direktor. Was, wo oder wie gebaut wird, dass steht allerdings noch nicht fest. Ausschlaggebend dafür ist eine politische Entscheidung. In der vorliegenden Machbarkeitsstudie zum Standort der Schule am See werden vier Möglichkeiten aufgeführt. Eine Umsetzung berücksichtigt den Standort Borchertring, eine zweite den Standort Bildungszentrum am Gropiusring und zwei Mischformen.
Alexander Scheuerer hält sich diesbezüglich zurück, dennoch zeichnet sich ab, dass die Schulgemeinschaft für den Borchertring votiert. Leider ist genau diese Diskussion nicht ganz unbelastet. Lesen Sie bitte weiter auf
Denn schon bereits vor der Bekanntgabe der Mittel der Schulbehörde, gab es heftige Auseinandersetzungen über den Standort der Schule. Zahlreiche soziale Einrichtungen befürchteten das Aus des Bildungszentrums am Gropiusring, sollte sich die Schule am See von dort zurückziehen. Die Schule sah sich plötzlich mit dem schwarzen Peter konfrontiert. Sie selbst wurde einst nur „übergangsweise“ und aus der Not heraus zum Bildungszentrum verwiesen und hatte nie vor, dies zu ihrem Standort zu machen.
Jetzt muss die Entscheidung in der Behörde fallen. „Ich kann und möchte zum jetzigen Zeitpunkt nichts dazu sagen“, so Direktor Alexander Scheuerer.
„Egal, wo gebaut wird – mir ist vor allem wichtig, dass überhaupt gebaut wird“, so der Schulleiter. 26,9 Millionen Euro für die Schule See – das ist eine Summe, mit der sich etwas anfangen lässt. Eingeplant sind nicht nur die Gebäude, sondern auch Ausstattungen für neue Fachräume. Denn das Allerwichtigste sollte man nicht aus den Augen verlieren. Nutznießer des Ganzen sind letztlich die Kinder. (ts)
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