Wo ihr Lebenstraum entstanden ist

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Diese Gedenktafel erinnert an die Sängerin Alexandra Foto: Röhe

Gedenktafel für Sängerin Alexandra an ehemaligem Wohnhaus enthüllt

Rothenburgsort „Accordéon“, „Mein Freund, der Baum“, „Zigeunerjunge“ und „Zwei Gitarren“ – mit diesen Liedern verzauberte Alexandra bis Ende der 1960-er Jahre Millionen von Deutschen.

Alexandra hatte entscheidende Jahre ihres Lebens in Rothenburgsort verbracht. Auf einem Schrottplatz auf der gegenüber liegenden Straßenseite campierten damals Zigeuner, die sie zu dem Titel „Zigeunerjunge“ inspirierten. Dort entstanden auch erste Fotoaufnahmen der Sängerin Alexandra, die mit bürgerlichem Namen Doris Nefedov hieß und in Heydekrug in Ostpreußen (heute Litauen) geboren wurde. In Rothenburgsort begann sie ihre Ausbildung und arbeitete fleißig, jobbte und kellnerte, um ihren Lebenstraum, Sängerin und Schauspielerin zu werden, zu verwirklichen.

In dem Hochhaus am Rothenburgsorter Marktplatz 5 lebte die erfolgreiche Sängerin. 1963 brachte sie ihren Sohn Alexander in Hamburg zur Welt. Erst drei Jahre später gelang ihr der Durchbruch. Am 31. Juli 1969 das traurige Ende: Sie verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg in den Urlaub auf Sylt in der Nähe von Albersdorf und Tellingstedt (Kreis Dithmarschen). Auch ihre Mutter kam dabei ums Leben, der Sohn überlebte. Ihr zu Ehren war im Mai 2007 die Straße Am Harken in Rothenburgsort bereits in „Alexandra-Stieg“ umbenannt worden. Der Verein Alexandra-Freunde hat anlässlich des Jahrestreffens und dem 47. Todestag der Künstlerin eine Gedenktafel an ihrem einstigen Wohnhaus enthüllt, die nun an die großartige Sängerin erinnert. (mr)
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