Wohin mit dem Oster-Holz?

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Der riesige Berg aus Holz liegt seit Ostern auf dem Strandbad-Gelände Foto: wb
Farmsen Kurz vor Beginn der Freibadsaison in Farmsen am 16. Mai steht der Betreiber des Strandbades, Karl Heinz Götz, vor einem sechs Lkw-Ladungen großem Problem. Noch immer steht auf dem Parkplatz des Freibades der meterhohe Scheiterhaufen für das Osterfeuer. Götz musste das Fest zu Ostern absagen, weil er die hohen Auflagen des Bezirkes nicht erfüllen konnte. Wie er das Holz entsorgen soll, weiß Götz noch nicht. „Wahrscheinlich muss ich es schreddern“, sagt Götz. Das könnte jedoch viele Tage dauern. Götz hofft auf einen Handel mit der Müllabfuhr,um die Überreste zu entsorgen. Bis er anfängt, könnte es aber noch dauern.

Noch nisten Vögel


„Zur Zeit nisten Vögel in dem Holzhaufen. Ich warte die Brutzeit noch ab“, sagt Götz.Der Bezirk verlangte damals mindestens 20 ausgebildete Sicherheitskräfte, zudem durfte auf dem Gelände nur bis 20 Uhr Alkohol ausgegeben werden. Für den kleinen Verein am Strandbad ein zu großes finanzielles Risiko. Allein die Personalkosten hätten einen vierstelligen Verlust bedeutet. Der Grund für die hohen Auflagen ist laut Bezirksamt ein Großeinsatz der Polizei beim Osterfeuer in 2014. Damals rückten rund 40 Beamte zu einer Rangelei zwischen Jugendlichen an. Schon damals sprachen die Betreiber des Strandbades und der Bürgerverein Farmsen-Berne von einer Überreaktion der Polizei. Auch die Auflagen waren laut Hans-Otto Schurwanz, erster Vorsitzender des Bürgervereins, „völlig übertrieben.“ (mdt)
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