Wohnraum für Familien

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Die einstige Kleingartenkolonie ist nun Baugelände, auf denen erste Bagger angerückt sind Foto: rg/tel

Bauprojekt Heuorts Land geht voran. Erschließung beginnt im Herbst

Von Rainer Glitz
Farmsen-Berne
Von der ehemaligen Kleingartenkolonie am Berner Heerweg sind nur noch die Hecke zur Straße und einige grüne Holztüren darin übrig. Alles andere ist verschwunden, ein Bauzaun schützt die Fläche aus Matsch und Pfützen. „Die Rodungsarbeiten mussten fristgerecht bis Ende Februar fertig sein“, erklärt Charles Strack von der Baugenossenschaft dhu. Denn ab März dürfen aus Gründen des Vogelschutzes keine Bäume mehr gefällt werden. „Der Bebauungsplan für Heuorts Land ist durch, jetzt wollen wir einen Erschließungsvertrag abschließen“, sagt Strack. Die Verlegung von Kanalisation, Wasser- und Stromversorgung sei ab Oktober vorgesehen. Im kommenden Jahr soll die Wohnbebauung beginnen. „Es geht los“, freut sich Strack. Geplant sind auf der ehemaligen Kleingartenfläche 113 öffentlich geförderte Genossenschaftswohnungen. 95 davon werden im Geschosswohnungsbau errichtet. Darunter sind 20 Seniorenwohnungen. Dazu kommen 18 Mietreihenhäuser. Die Bauzeit soll etwa eineinhalb Jahre betragen. Die Siedlung am vierspurigen, vielbefahrenen Berner Heerweg wird Lärmschutz nach dem neuesten Stand der Technik bekommen, verspricht die Baugenossenschaft. Direkt hinter den Lärmschutzwänden sollen die zweigeschossigen Reihenhäuser stehen. Die Wohnungen sind für bis zu fünf Personen und damit für größere Familien geplant. Entsprechend ist eine neue Kindertagesstätte mit bis zu 40 Plätzen vorgesehen. Die Netto-Kaltmiete soll laut dhu bei rund acht Euro pro Quadratmeter liegen. Die neuen Häuser werden sich nahtlos an die bestehende Siedlung Heuorts Land anschließen. Dort wurden 108 Wohnungen mit zwei bis dreieinhalb Zimmern errichtet, Erstbezug war 1999/2000. Dort gibt es bereits eine Kita. Die Siedlung an der Hauptstraße grenzt nördlich an den Grünzug von Gutspark und Berner Au.
Die Bewohner können, wenn sie auf das Auto verzichten wollen, künftig wählen: Die U-Bahnstationen Berne und der geplante Haltepunkt Oldenfelde der Linie 1 sind ungefähr gleich weit entfernt.
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