Wohnungen für Flüchtlingsfamilien in Farmsen

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Es geht voran: die neue Flüchtlingsunterkunft in Farmsen wächst in die Höhe Foto: tel

Neubau in der Meilerstraße soll Unterkunft in der August-Krogmann-Straße entlasten

Farmsen Sichtbare Fortschritte gibt es beim im August begonnenen Bau der neuen Wohnunterkunft in der Meilerstraße (Farmsen). An zwei der drei Gebäude sind bereits Erdgeschoss und erstes Stockwerk sichtbar, beim dritten Gebäude hat man mit dem Bau begonnen. Wie berichtet, baut das öffentliche Unternehmern „fördern und wohnen“ dort drei Rotklinkerhäuser mit 66 Wohnungen und bis zu 348 Plätzen für Flüchtlinge und Wohnungslose in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung (Öru). Die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen im Standard des sozialen Wohnungsbaus sollen zu 60 Prozent an Familien und zu 40 Prozent an Alleinstehende vergeben werden. Zwar werden dort abgeschlossene Wohnungseinheiten gebaut. Allerdings stehe jedem Bewohner lediglich ein Bett (zwei Betten pro Raum) zur Verfügung. „Wir versuchen natürlich Familien passend zur jeweiligen Wohnungsgröße zu finden. Aber es kann auch passieren, dass sich zwei Familien eine Wohnung teilen müssen“, erklärt Susanne Schwendtke, Pressesprecherin von „fördern und wohnen“. Zwischen den Gebäuden entsteht ein Hof mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten für die Bewohner. Nach Informationen des Bauherren wird die Wohnanlage bis September 2017 fertiggestellt und auch schon bezogen sein. Vorgesehen ist, dass die Unterkunft August-Krogmann-Straße 98 aufgelöst wird und die Bewohner komplett in die Meilerstraße umziehen. An dem Projekt Meilerstraße gab es im Vorfeld erhebliche Kritik. So wies beispielsweise der Vorsitzende des Bürgervereins Farmsen-Berne, Hans-Otto Schurwanz, auf die bereits bestehende starke Belastung des Stadtteils mit Flüchtlingsunterkünften hin. (tel)
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