Wohnungsbau

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In Rahlstedt werden wieder mehr Wohnungen gebaut. So entstehen am Steinhagenweg in Großlohe 34 Wohneinheiten. Foto: hbz
Rahlstedt. Der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordete Ole Thorben Buschhüter sieht den Wohnungsbau in Rahlstedt wieder auf einem guten Weg. Dies deshalb, weil im Stadtteil Rahlstedt im vergangenen Jahr 108 neue Wohnungen fertiggestellt wurden.
Für insgesamt 207 neue Wohnungen wurden 2011 Baugenehmigungen erteilt. Buschhüter: „Eines der zentralen Ziele des SPD-geführten Senats ist die Intensivierung des Wohnungsbaus in Hamburg. Nur mit dem Neubau von deutlich mehr Wohnungen als bisher, kann eine Entspannung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt erreicht werden. Jährlich sollen daher Hamburg weit Baugenehmigungen für 6.000 Wohnungen erteilt werden. Hier leistet auch Rahlstedt seinen Beitrag“.

Größere Vorhaben

Nach Auskunft der Behörden befinden sich bereits zahlreiche größere Vorhaben im Bau, so die Neubausiedlung Steinhagenweg (34 Wohneinheiten) in Großlohe, das „MeienQuartier“ in der Meiendorfer Straße 4-6 (17 WE), weitere sind noch in Planungsstadium, wie zum Beispiel Am Sooren 97 (37 WE), Greifenberger Straße 50 (45 WE) und in der Saseler Straße 24-26 (21 WE). Dazu erklärte Buschhüter: „Seit dem Amtsantritt des neuen Senats herrscht ein anderes Klima in der Stadt. Die Wohnungsbaupolitik ist wieder auf einem guten Weg“. Auch Sozialwohnungen werden wieder häufiger gebaut. Wurden 2008 nur acht neue Sozialwohnungen in Rahlstedt errichtet, 2009 und 2010 überhaupt keine, so waren es 2011 32 Sozialwohnungen, fast 30 Prozent des gesamten Wohnungsneubaus.

Ein Anfang

Der SPD- Bürgerschaftsabgeordnete dazu: „Das ist ein Anfang, nach oben ist aber noch Luft, denn für Menschen mit niedrigem Einkommen stellen preisgebundene Sozialwohnungen nach wie vor einen unverzichtbaren Teil der Wohnraumversorgung dar. Auch in Rahlstedt brauchen wir deshalb wieder mehr sozialen Wohnungsbau.“ Zum Stichtag 1. Januar 2012 gab es in Rahlstedt 5.323 Sozialwohnungen, mehr als Hälfte davon (2.440) fallen in den nächsten zehn Jahren jedoch aus der Sozialbindung. Dies macht nach Meinung Buschhüters deutlich, dass der Bau von Sozialwohnungen forciert werden muss. (hbz).
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