Wohnungsbau Hamburg: Was darf’s denn kosten?

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Hausherr Michael Seitz (Sprecher des Bündnisses Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft) mit Senatorin Dorothee Stapelfeldt Foto: tel

Diskussionsrunde mit Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Experten

Von Michael Hertel
Steilshoop
„Bauen für 1.800 Euro – Wunsch oder Wirklichkeit?“ Unter diesem Motto stand eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt, sowie Repräsentanten der Bau- und Wohnungswirtschaft im Ausbildungszentrum-Bau am Schwarzen Weg. Für den Senat ist preiswertes Bauen der Schlüssel zum Erreichen seiner ehrgeizigen Ziele in der Wohnraumversorgung: Laut 2011 geschlossenem „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ will man jährlich mehr als 10.000 neue Wohnungen bauen, davon 3000 sozial geförderte. Der für Normalverdiener bezahlbare Wohnraum (oberhalb geförderter Wohnungen) wird im Senat mit einer Eingangsmiete von acht Euro pro Quadratmeter (qm) netto kalt angesetzt. Dies erreicht man nur bei höchstens 1800 Euro pro qm Bauwerkskosten (ohne Grundstückskosten), so Stapelfeldt. Der Senat tue einiges, um der Bau- und Wohnungswirtschaft entsprechend entgegen zu kommen, unter anderem mit der Beschleunigung von Baugenehmigungen, dem Wegfall der Stellplatzbau-Verpflichtung und der Aufstockung des zuständigen Personals. Auch bei der städtischen Saga macht man sich Gedanken über die Baukosten und prüft, ob mit Typenhäusern und Systembauten die Vorgaben besser zu erfüllen sind. Ob und wie die Zielzahlen in Sachen Baukosten erreichbar sind, wird ein vom Senat in Auftrag gegebenes Gutachten ermitteln, das im Herbst vorgestellt werden soll.
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