Zebrastreifen geplant

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Am Spitzbergenweg soll wieder ein Zebrastreifen eingerichtet werden Foto: Glitz

Neu gestaltete Kreuzung Spitzbergenweg/Meiendorfer Straße wird nachgerüstet

Meiendorf Seit Mitte September sind die Bauarbeiten an der ehemaligen B 75 abgeschlossen und der Verkehr rollt wieder in beide Richtungen. Und auch an den Kreisverkehr haben sich die Autofahrer schnell gewöhnt. „Viele Meiendorfer fragen sich seitdem, warum an den Zu- und Ausfahrten dieses Kreisverkehrs keine Zebrastreifen markiert wurden, so wie dies andernorts üblich ist“, so der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Er hat sich daraufhin an die Innenbehörde gewandt und nachgefragt. Jetzt bekam Buschhüter eine Antwort. Der neue Kreisverkehr wird im kommenden Jahr nachgerüstet, die Zu- und Ausfahrt vom und zum Spitzbergenweg bekommt einen Fußgängerüberweg. Dieser diene der Sicherung des Schulweges zur Grundschule Wildschwanbrook, so die Behörde.

Sicherer Schulweg


Bereits vor dem Umbau befand sich an dieser Stelle ein Zebrastreifen. Die beiden anderen Zu- und Ausfahrten im Verlauf der Meiendorfer Straße können aus Gründen der Verkehrssicherheit allerdings keine Fußgängerüberwege erhalten. „Die jetzt gefundene gute Lösung wird den Kreisverkehr gerade für Schulkinder noch sicherer machen“, erklärte Ole Thorben Buschhüter. Der Kreisel sei bereits übersichtlich und barrierefrei gestaltet, dämpfe wirksam das Geschwindigkeitsniveau und reduziere mögliche Konfliktpunkte. „Er ist deshalb schon für sich ein Beitrag zur Verkehrssicherheit“, so der SPD-Abgeordnete.
Die Anlage eines Fußgängerüberwegs erfordere aber nicht nur eine Fahrbahnmarkierung, was schnell umzusetzen wäre. Es müsse auch die Beleuchtung angepasst sowie die Leitelemente für sehbehinderte und blinde Menschen geprüft werden. Deshalb kommt der Fußgängerüberweg erst im nächsten Jahr.
Für die Einrichtung von Fußgängerüberwegen gelten bundesweit einheitliche Richtlinien. Mit bis zu 1.000 Autos pro Stunde auf der Meiendorfer Straße dürfte demnach am Kreisel eigentlich kein Zebrastreifen geschaffen werden, zumal es in der Nähe eine Ampel gibt.
Verkehrszählungen der Rahl-stedter Polizei ergaben allerdings, dass vor Schulbeginn und nach Schulschluss die notwendige Anzahl querender Fußgänger von mindestens 50 am Spitzbergenweg überschritten wird. Gleichzeitig wurde auch die erforderliche Verkehrsstärke von 200 bis 300 Fahrzeugen erreicht. (rg)
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