Zwei Familien nach Feuer obdachlos

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Der durch eine Glasflaschenexplosion zerstörte Schuppen zwischen den beiden Häusern brannte vollständig aus. Foto: zz
Barsbüttel. Am Sonntag, 5. Mai um kurz vor 14 Uhr löste eine starke Explosion einer Gasflasche in einem Schuppen zwischen einem Einfamilienhaus und einem Endreihenhaus im Steinbeker Weg ein Feuer aus. Kurz nach der Explosion griffen die Flammen auf das danebengelegene Wohnzimmer des Reihenhauses über.
Durch den Funkenflug geriet zudem der Dachstuhl des Nachbargebäudes in Brand. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr mussten 25 Quadratmeter des Daches abdecken, um die Brandherde zu löschen. Beide Häuser mussten evakuiert werden und können zurzeit nicht bewohnt werden.
Die beiden vierköpfigen Familien sind vorübergehend obdachlos und kamen zunächst bei Verwandten und Freunden unter. Eine Hausbewohnerin erlitt eine Rauchvergiftung und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Sie hatte mit ihrem Mann noch versucht, einige Gegenstände aus dem Haus zu holen. Mehr als 70 Einsatzkräfte der vier Barsbütteler Ortswehren und der Freiwilligen Feuerwehr Oststeinbek kämpften knapp vier Stunden lang gegen die drei Brände.
„Der entstandene Schaden an beiden Häusern ist immens. Im Reihenhaus gibt es mehrere Risse im Mauerwerk, und auch der Dachstuhl des Einfamilienhauses ist sehr stark beschädigt“, sagte Otto Ulrich Heydasch, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Stormarn. „Beide Häuser sind derzeit unbewohnbar.“
Wie es zu der Explosion kam und wie hoch der Sachschaden ist, wird jetzt von der Kriminalpolizei untersucht. (zz)
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