Auf gute Nachbarschaft

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Sylke Schramm freut sich auf viele Interessierte, die sich für ihren Stadtteil einsetzen möchten Foto: Christa Möller

Verein I.K.A.R.U.S. trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Kulturschloss

Von Christa Möller

Wandsbek. 2011 startete der Verein I.K.A.R.U.S. (Informations- und Kontaktstelle Aktiver Ruhe-Stand) das erste Nachbarschafts-Netzwerk im Wandsbeker Kulturschloss – jetzt gibt es eine Neuauflage. Wer Lust hat, für seinen Stadtteil aktiv zu werden, trifft Gleichgesinnte jeden 2. Mittwoch um 11 Uhr im Kulturschloss Wandsbek an der Königsreihe 4.

I.K.A.R.U.S.-Mitarbeiterin Sylke Schramm betreut die Gruppe im Rahmen einer Kooperation mit den Vereinen Seniorenbildung Hamburg und Seniorenbüro Hamburg. „Wir wollen in den Quartieren Nachbarschaftsgruppen aufbauen. Die erste Wandsbeker Gruppe besteht seit 2011, hat das Thema Kultur gewählt und organisiert füreinander Ausflüge, Besichtigungen, Theaterbesuche.“ Ziel der drei Einrichtungen ist es, das nachbarschaftliche Miteinander der Bürger zu unterstützen und sie dabei zu begleiten, gemeinsam für sich und andere im Stadtteil ehrenamtlich aktiv zu werden und „nachhaltig selbstorientiert weiterzumachen“, so Schramm. Auch in Winterhude, Fuhlsbüttel und Billstedt treffen sich interessierte Menschen, die ihren Ruhestand nachbarschaftlich und selbstorganisiert gestalten möchten.
Sylke Schramm hat Dutzende Ideen, wie sich das umsetzen ließe, etwa durch die barrierefreie Mitgestaltung von Grünflächen und das Aufstellen von seniorengerechten Bänken. „Es kann auch etwas anderes sein, etwa das Problem zu kurzer Ampelphasen zu beheben oder das Erstellen eines Verzeichnisses über Geschäfte mit Lieferservice. Doch sie sagt: „Es liegt mir fern, den Leuten vorzuschreiben, was sie tun sollen.“ Denn ihre Rolle ist die einer
Moderatorin, die Mitglieder sollen selbst Vorschläge erarbeiten, wie sie sich einbringen könnten. Sylke Schramm kennt sich in Wandsbek aus. „Ich bin schon ganz lange in der Stadtteilkonferenz dabei, das ist auch eine Möglichkeit, sich als Bürger zu vernetzen.“ Sie appelliert an Menschen ab 50: „Bringen Sie Ihre Anliegen und Interessen ein, nutzen Sie die Chance, mitzureden – für Ihr Quartier. Denn gerade wenn man älter wird, wird die direkte Umgebung wichtig nach dem Motto: Nicht anonym nebeneinander her leben, sondern miteinander.“
Weitere Infos bei Sylke Schramm unter t 33 54 08 oder im Internet unter
www.ikarus-wegweiser.de
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