Erster Hamburger Inklusionsbeirat

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Der neue Beirat ist gut mit anderen Institutionen personell vernetzt. Foto: hbz

Bezirk Wandsbek reißt Barrieren ein

Wandsbek. Auf Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek hat das Bezirksamt als erster Bezirk einen eigenen Inklusionsbeirat eingerichtet. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff hat am vorvergangenen Freitag die 23 Mitglieder des Inklusionsbeirates offiziell in ihr Ehrenamt berufen.
Der Beirat soll die Interessen von Menschen mit Behinderungen im Bezirk aktiv vertreten und so zu einer behindertengerechten Kommunalpolitik beitragen. Er ist Gesprächspartner der Bezirksversammlung und der Bezirkverwaltung und gibt Hilfestellung bei der Planung von Bauvorhaben und in Belangen der sozialen Stadtentwicklung. Außerdem dient er dem Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Behindertenorganisationen im Bezirk und als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff sagte: „Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben in vollem Umfang teilzunehmen. Der Bezirk Wandsbek macht heute einen großen Schritt auf dem Weg, Barrieren einzureißen.“
15 Mitglieder des Inklusionsbeirates haben selbst Beeinträchtigungen, sind Angehörige oder Interessenvertreter. Ihre Erfahrungen sind ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Arbeit des Inklusionsbeirates. Acht Mitglieder sind Gremienvertreter und Leistungsanbieter und stellen so die Vernetzung zu wichtigen Kooperationspartnern her. (hfr)
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