Flüchtlinge in Hamburg: Helfen! Aber wie?

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Hamburg packt an

Neue Webseite informiert Hamburger über Möglichkeiten der Unterstützung. / Informationsangebot für alle, die helfen wollen, aber noch nicht wissen, wie. / Stets aktuell, einfach, klar strukturiert. / Alle Informationen unter www.hamburg-packt-an.de.

Hamburg. Nach wie vor kommen täglich Hunderte Flüchtlinge in Hamburg an. Viele Freiwillige helfen dabei, sie mit angemessener Kleidung zu versorgen, geben Nachhilfe in Deutsch oder begleiten bei Arztbesuchen oder Behördengängen. Kurzum: Die sogar von US-Präsident Obama gerühmte Willkommenskultur im Land fußt vor allem auf dem Engagement unzähliger Freiwilliger. Um all denen, die helfen wollen, aber nicht wissen wie, eine Übersicht der Möglichkeiten des Engagements zu geben, ist jetzt die Webseite www.hamburg-packt-an.de online. Ziel der Seite ist es, Hamburgern, die helfen wollen, Ideen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie tatsächlich helfen können.

Auf der Seite – die ebenfalls durch das Engagement engagierter Freiwilliger entstand und komplett ehrenamtlich betreut wird – findet sich eine Übersicht, welche Hilfsmöglichkeiten es gibt. Um den Einstieg in die Unterstützung zu erleichtern, gibt es eine Differenzierung danach, wie viel Kraft oder Geld oder Zeit man aufbringen kann und will. Tanja, die im Personalbereich eines großen Hamburger Unternehmens arbeitet, hatte die Idee zur Seite. Sie sagt: „Es fing damit an, dass mir während des Sortierens von Kleidung in den Messehallen bewusst wurde, dass ich eigentlich nie genug tun könnte. Da meine Kernkompetenz der Umgang mit Menschen ist, habe ich mir überlegt, dass meine Kraft viel sinnvoller eingebracht ist, wenn ich andere Menschen zur Mithilfe motiviere.“ Aus diesem Grund schrieb sie eine kurze Anleitung zu Hilfsmöglichkeiten. Was klein anfing mit einem Dokument für die unmittelbare Nachbarschaft und direkte Kontakte, hat sich schnell erweitert: Aus dem Dokument wurde durch die Kreativität einer jungen Designerin ein Flyer, der wiederum durch das Engagement einer anderen Unterstützerin in den Druck ging. „Da ein Flyer aber naturgemäß nur begrenzt Platz bietet und es so viele private Initiativen gibt, haben wir das Informationsangebot durch die Webseite einfach erweitern können“, freuen sich Tanja und ihre Mitstreiter.

Wer helfen möchte, findet auf der Webseite Übersichten von Unterkünften, Initiativen, Vereinen und Helfergruppen, sortiert nach Stadtteilen. Informationen zu privaten Unterbringungsmöglichkeiten listet die Seite ebenso auf wie Unterstützung für Integrationsmaßnahmen. Wie man weiterhin on- oder offline Gutes tun kann, erfährt man ebenfalls auf www.hamburg-packt-an.de.

Die Macher der Webseite stehen mit den genannten Vereinen, Initiativen und Projekten in Kontakt, um die Informationen stets aktuell zu halten. Alle, die diese Seite pflegen, tun dies in ihrer Freizeit und ehrenamtlich. Aus diesem Grund werden weitere Redakteure und Unterstützer gesucht. Wer den Flyer bestellen möchte, um ihn auszulegen oder zu verteilen, wendet sich gerne an info@hamburg-packt-an.de.

Kontakt:
info@hamburg-packt-an.de
www.hamburg-packt-an.de
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 24.10.2015 | 17:57  
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