Hamburg: Im Einsatz für Rumänien

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Junge und ältere zupackende Hände beim Beladen des Lkw Foto: rdm

Arbeitsgemeinschaft Temeswar organisiert ehrenamtliche Hilfe für Bedürftige

Von Reinhard Meyer

Hamburg-Meiendorf Wieder einmal hat die Temeswar Arbeitsgemeinschaft Hamburg einen Hilfsgütertransport von der Rogate-Kirche aus auf den Weg nach Rumänien gebracht. Im Container befanden sich gebrauchte Kleidung, Kinderwagen, Gehhilfen, Kindersitze, Rollstühle, eine Waschmaschine, ein Sofa und Weihnachtswichtelpakete. Alle diese (gebrauchten) Sachen werden von den Bedürftigen dort sehnsüchtig erwartet – Familien mit vielen Kindern, Senioren, Behinderte, Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen. 24 Jahre nach der politischen Wende definiert sich „Armut“ in Rumänien erschreckend anders als in Deutschland: mit neun Euro Kindergeld, kümmerlicher gesundheitlicher und schulischer Versorgung. Von der staatlich umsorgten „Armut“ in Deutschland können „Bedürftige“ in Rumänien nur träumen.
Welcher organisatorischer Aufwand ist für einen Hilfsgütertransport nach Rumänien notwendig? Es geht um die Absprache von Terminen in Rumänien und Deutschland, ein günstiges logistisches Angebot, geeignetes Verpackungsmaterial und Sponsorengelder für den Transport. Helfergruppen müssen die Spenden entgegennehmen und dann für den Transport verpacken.
Das Beladen eines Containers dauert vier Stunden. Diakon Manfred Ehm fliegt mit sieben Begleitern auf eigene Kosten nach Temeswar, um dort die Verteilung vorzunehmen. „Es ist am Ende ein großes Gefühl der Erleichterung, die Freude der Empfänger in Temeswar zu sehen. Ich fühle mich immer wieder bereichert und empfinde tiefe Dankbarkeit gegenüber den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Gemeinden. Durch ihren Einsatz werden solche Hilfsgütertransport immer erst möglich“, so Ehm.
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