Hamburg: Netzwerk-Arbeit für Migranten

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Sidonie Fernau berät Migrantenselbsthilfeorganisationen und Menschen, die sich mit gemeinsamen Ideen zusammenschließen wollen Foto: Grell

„Der Paritätische“ bietet Beratung und Unterstützung bei der Vereinsgründung

Hamburg-Wandsbek Jeder dritte Bürger der Stadt Hamburg hat bereits einen Migrationshintergrund, bei den Jugendlichen ist es sogar jeder Zweite.
Ein guter Grund für den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband in Hamburg eine Fachberatung und Qualifizierung von Migrantenselbstorganisationen anzubieten.
Was genau kann Sidonie Fernau von der Beratung den Organisationen nun anbieten? „Unsere Arbeit basiert auf drei Säulen: Der Qualifikationsreihe, der Fachberatung und dem Arbeitskreis Migrantenorganisationen und Interkulturellen Öffnung“. Bei regelmäßigen Terminen unterstützt sie Gruppen, die sich zu unterschiedlichsten Themenbereichen zusammenschließen. Strukturen finden, Vereine gründen und Gelder für die Finanzierung der Ideen eintreiben stehen dann unter anderem im Mittelpunkt der Beratung.

Netzwerkarbeit

Somit geht es vor allem um die Grundlagen, die selbstorganisierte Vereinigungen brauchen. Wer eine Idee im Kopf hat und sich mit anderen vernetzen möchte, egal, ob es um Sprache, Familie, politische Themen oder Feste feiern geht, kann sich bei Sidonie Fernau die passenden Tipps abholen. Voraussetzung ist, dass mindestens die Hälfte der Engagierten einen Migrationshintergrund in der Familie haben und Interesse an der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Einmal im Monat gibt es dafür zusätzlich ein Qualifikationsseminar, das Auskunft gibt beispielsweise über die Gründung und Finanzierung von Selbstorganisationen und die Netzwerkarbeit.
Immerhin 400 Zusammenschlüsse gibt es bereits in Hamburg, alle unterschiedlicher Größe und „trotz dieser Anzahl kommen immer wieder neue Ideen bei uns an“, so die Beraterin in der Wandsbeker Chaussee.

Vater aus Palästina, Mutter aus Jamaika

Für Sidonie Fernau ist dieser Job „einfach perfekt“. Mit einer Mutter aus Jamaika und einem Vater aus Palästina kennt sie die Anliegen der Migrantengruppen und kann wertvolle Hilfen anbieten. Zusammen mit der Projektleiterin Nebahat Güclü informiert sie die Menschen, die in die Einrichtung kommen, beraten und unterstützen und das mit viel Energie und interessanten Vorschlägen. (kg)
Beratung für Migrantenselbstorganisationen,
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Wandsbeker Chaussee 8,
Telefon 415201- 62
Sidonie.Fernau@paritaet-hamburg.de

Qualifikationsrunden einmal im Monat an einem Sonnabend 11 bis
17 Uhr. Nächstes Qualifikationsseminar „Materialien der Öffentlichkeitsarbeit gestalten“ am 15. November.
Der nächste Arbeitskreis Migrantenorganisationen und Interkulturelle Öffnung trifft sich am 17. November um 17 Uhr. Beratungen kostenlos.
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