Propst für Rahlstedt

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Propst Hans-Jürgen Buhl in seinem Amtszimmer in der Danziger Straße. Foto: Meyer
Von Reinhard Meyer
Rahlstedt. Am 3.Juni wurde Pastor Hans-Jürgen Buhl von Bischöfin Kirsten Fehrs mit einem Gottesdienst in der Schloßkirche Ahrensburg als Propst für den Propstbezirk Rahlstedt-Ahrensburg einge-führt.
Sie wird die zukünftige Propsteikirche sein. Propst Hans-Jürgen Buhl ist in Rahlstedt kein Unbekannter. Er war vor rund 20 Jahren Pastor in Hohenhorst. Mit dem Hamburger Jazzgottesdienst ist er in den letzten Jahren mit den Themen wie „Seven steps to Heaven“ und „Everything must change“ sehr häufig in vier Rahlstedter Kirchen aufgetreten - in der ThomasKirche, in der Altrahlstedter Kirche, in der Trinitatiskirche und in der Dankeskirche. Weshalb hat er sich um die Übernahme des Propstamtes für Rahlstedt–Ahrensburg beworben?
Die gemeindliche Arbeit wird in allen Kirchengemeinden - eben auch in den Rahlstedter Kirchen-gemeinden-professionell - erfolgreich geführt – dies ist ermutigend. Die elfjährige Tätigkeit als Pastor in Hohenhorst nennt er „glückliche Jahre“. In den letzten 20 Jahren war er in verschiedenen Aufgabenbereichen, z. B. als Pastor im kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt - beratend für ge-meindliche Arbeit tätig. Diese enge Verbundenheit mit der Arbeit der Gemeinden wird jetzt fortgesetzt - als Propst mit der Verantwortung für die Gemeinden. Seit dem 1. August ist er in der Nachfolge von Propst Hartwig Liebich Vorsitzender des Kirchenkreisrates. Er hat diese bedeutende Aufgabe auf Bitte seiner Propstkollegen übernommen. Die Aufgaben eines Propstes?
Er ist der Dienstvorgesetzte aller Pastoren und Pastorinnen in den elf Kirchengemeinden seiner Propstei. Der Propst hat das Rederecht in den Sitzungen der Kirchengemeinderäte und in allen anderen kirchlichen Gremien. Dies gibt ihm die Möglichkeit gemeindliche Arbeit zu steuern - es ist besonders wichtig, wenn es um Fragen besonderer Sensibilität im Raum der Kirche geht oder um Fragen der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Arbeit. Sein erster Antrittsbesuch führte ihn nach Farmsen-Berne, die nächsten folgen in naher Zukunft. Es geht darum, die Pastoren und Pastorinnen und die Kirchengemeinderäte kennenzulernen. Die Thomaskirche in Meiendorf wird Jugendkirche: Mit Optimismus blickt Propst Hans-Jürgen Buhl auf die Verwirklichung des Projektes Jugendkirche - Konficamp. Von der hervorragenden Jugendarbeit in den Trägergemeinden her wird sich die Jugendkirche unter der Leitung eines Jugendpastors in der Öffentlichkeit als engagiert, dynamisch, modern darstellen – die Kirche hat Zukunft.
Als Musiker aus Begeisterung schätzt er die Außenwirkung von Kirchenmusik außerordentlich hoch ein. Von daher freut er sich, dass die Kirchengemeinden beim Kirchenkreisrat jetzt Anträge auf Zuschüsse zu Förderung der Kirchenmusik stellen können.
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