Freispruch für junge Mutter

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Anzeige gegen Ehefrau könnte auch ein Racheakt gewesen sein Foto: wb

Gericht: „Im Zweifel muss das Gericht für die Angeklagte entscheiden. Daher Freispruch!“

Bramfeld Freispruch für die Marokkanerin Chella R. (30). Die junge Mutter soll versucht haben, ihre damals acht Monate alte Tochter Fahra mit einer Wolldecke zu ersticken. Das hatte ihr aus Ägypten stammender Ehemann behauptet.
Die Tat soll sich in der Wohnung des Ehepaars an der Bramfelder Chaussee ereignet haben. Außerdem, so erklärte der Ehemann, soll sie das Kind mit einem heißen Dampfbügeleisen bedroht haben.
Während der Verhandlung vor dem Landgericht stellte sich heraus, dass die Ehe der beiden Nordafrikaner die reinste Hölle gewesen sein muss.
Die junge Frau hatte in ihrer Wohnung nur wenig Kontakte zur Außenwelt, soll von ihrem Mann geschlagen worden sein. Deswegen hatte sie ihn bei der Polizei angezeigt.
Zeuge der angeblichen Angriffe gegen das Kind war nur ihr Gatte. Das Gericht: „Die Anzeige gegen die Ehefrau kann auch ein Racheakt gewesen sein. Im Zweifel muss das Gericht für die Angeklagte entscheiden. Daher Freispruch!“ (je)
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3 Kommentare
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Elke Noack aus Rahlstedt | 10.02.2015 | 17:43  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 11.02.2015 | 16:10  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 11.02.2015 | 16:12  
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