Großeinsatz der Bundespolizei am Dammtor-Bahnhof

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Beamte stoppen Unterstützer der Lampedusa-Flüchtlinge. Keinerlei Störungen

Hamburg-Mitte. Mehr als 170 Beamte der Bundespolizei haben am Freitagmorgen am Dammtor-Bahnhof Blockaden von Demonstranten verhindert. „Uns war bekannt geworden, dass Unterstützer der Lampedusa-Flüchtlinge Aktionen planten“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei dem WochenBlatt. In dem Gebäude seien etwa 20 Personen, die dem linken Spektrum zuzuordnen gewesen seien, kontrolliert und dann des Gebäudes verwiesen worden. Aktivisten der Roten Flora hatten am Vortrag im Internet zu einer Blockade des Bahnhofes aufgerufen.

„Uns sind mehrere Kleingruppen um dem Bahnhof herum aufgefallen, die sich aktiv bewegten“, sagte der Sprecher weiter. Das bedeutet im Beamtendeutsch, dass sich Personen auffällig bewegen. Es kam aber zu keinerlei Störungen, nicht im Bahnhofsgebäude, nicht im Bahnverkehr und auch nicht im Straßenverkehr. Der Einsatz dauerte von 8 bis 13 Uhr.

Schon am Donnerstagabend hatten sich 500 Unterstützer der Lampedusa-Flüchtlinge zu einer nicht angemeldeten Protestaktion auf dem Gänsemarkt versammelt. Allerdings kesselten Beamten die Demonstranten ein und verhinderten damit einen Zug durch die Innenstadt. Es kam zu einigen Rangeleien und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Am Dienstag waren bei Auseinandersetzungen im Schanzenviertel zehn Polizisten verletzt worden. (bs)
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