Rauchmelder rettet Leben von Mensch und Tier

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Haus in der Schillerstraße ist nach dem Feuer unbewohnbar Foto: city-news-tv

Mutter und Tochter rechtzeitig gewarnt – Haus unbewohnbar

Tonndorf Wenn die Rauchmelder nicht installiert gewesen wären, hätte der Brand zweifellos fatalere Folgen haben können. Denn am Sonntagabend musste die Feuerwehr an der Schillstraße einen ausgedehnten Dachstuhlbrand löschen. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist allerdings unbewohnbar. Die Rauchmelder hatten angeschlagen, kurz nachdem das Feuer im Dachgeschoss aus bislang unbekannten Gründen ausgebrochen war. Mutter und Tochter verließen daraufhin zusammen mit einer Katze das Haus. Vier weitere Familienmitglieder waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Doch dann die schlechte Nachricht für die Retter: Im Gebäude sollten sich nach Angaben der Bewohner noch eine Katze und ein Hamster befinden. Die Einsatzkräfte brauchten mehr als drei Stunden, um den Brand zu löschen. Während der Löscharbeiten – etwa zwei Stunden nach Brandausbruch – dann ein erstes tierisches Happy End: Den Einsatzkräften krabbelte der vermisste und völlig verdreckte Hamster auf einer Regenrinne entgegen. Sofort retteten sie das Tier und reinigten es noch auf der Drehleiter.

Hamster befreit sich


Wie das Tier den beißenden Rauch und die Flammen überleben konnte, ist noch völlig unklar. Auch wie der Hamster sich während des Brandes aus seinem Käfig befreien konnte, ist noch unbekannt. Einen etwas „ramponierten“ aber unverletzten Hamster nach zwei Stunden zu retten, war auch für die erfahrenen Retter der Feuerwehr Hamburg ein emotionaler Moment. Für die Löscharbeiten musste der massive Gartenzaun des Grundtückes zum Teil entfernt werden, damit eine Drehleiter zur Brandbekämpfung auf das Grundstück gefahren werden konnte. Die tiefstehende Sonne führte in Zusammenhang mit der Rauchentwicklung zu schwierigen Lichtverhältnissen, die auch die Brandbekämpfung erschwerte. Die noch vermisste Katze wurde nicht gefunden, möglicherweise konnte sie sich retten und ist selbstständig aus dem Haus geflüchtet. Besitzer und Nachbarn halten Ausschau nach ihr. Möglicherweise hat sie sich aus Angst irgendwo in einem der angrenzenden Gärten versteckt. Die Familie wurde von Nachbarn aufgenommen. (wb)
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