Reizgas zum Schulstart

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Zwei Schülerinnen haben mit Pfefferspray einen Großeinsatz ausgelöst Symbolfoto: wb

Acht Schüler und zwei Erwachsene mussten ins Krankenhaus

Oldenfelde Ein Großeinsatz der Feuerwehr sorgte am Gymnasium Oldenfelde am ersten Tag nach den Ferien für Aufregung. Insgesamt 32 Einsatzkräfte rückten in der zweiten großen Pause an, darunter auch der sogenannte Umweltzug, fünf Rettungswagen und ein Notarzt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers war ein zunächst unbekanntes, reizendes Gas in der Pausenhalle versprüht worden. Acht Schüler im Alter zwischen neun und zwölf Jahren und zwei Erwachsene wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Sie klagten über Rötungen der Haut und Reizungen der Atemwege.
Insgesamt betreuten die Einsatzkräfte 30 weitere Schüler. Die Polizei übernahm die Ermittlungen. Am nächsten Tag meldeten sich zwei Schülerinnen aus der Mittelstufe bei Schulleiter Henning Sievers. Sie gaben an, Pfefferspray dabei gehabt und aus Versehen auf einen Teller gesprüht zu haben. Den Teller stellten sie dann in die Küche des Gymnasiums. Sievers sprach von einem schwerwiegenden Vorfall, der nun schulintern aufgearbeitet werde. Möglicherweise müssen die Mädchen für die Kosten des Einsatzes aufkommen. (rg)
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