Schiff rammt Brücke - Verkehrschaos in der City

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Süderelbbrücke nur eingeschränkt befahrbar. Arbeiten werden tagelang dauern

Autofahrer brauchen einmal mehr starke Nerven in Hamburg: Nachdem ein Schubverband auf der Elbe die Pfeiler der Süderelbbrücke gerammt hat, kann die Brücke nur eingeschränkt befahren werden. Staus sind die Folge. Die Polizei hat bereits "umfangreiche Sanierungsarbeiten" angekündigt.

Passiert war das Unglück am Donnerstag (11.12.) gegen 5.50 Uhr in Höhe Stillhorn.
Durch den Unfall können zur Zeit nur Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen diese Brücke Richtung Süden passieren. Dazu hat die Polizei auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Süden, hinter der Raststätte Stillhorn, eine Kontrollstelle eingerichtet.

Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 t müssen die Autobahn über die Raststätte und die Anschlussstelle Stillhorn verlassen. Sie müssen eine ausgeschilderte Umleitung (U 76) zur Anschlussstelle Harburg fahren. Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht können die Brücke passieren. Die Auffahrt zur A 1 Richtung Süden an der AS Stillhorn ist komplett gesperrt. Dies führt aktuell bereits zu Verkehrsbehinderungen, die auch in den nächsten Tagen zu erwarten sind, heißt es bei der Polizei.

Darüber hinaus muss für die vollständige Instandsetzung die Brücke (westlicher Teil) in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt werden. Dazu wird der gesamte Fahrzeugverkehr zwischen den AS Stillhorn und AS Harburg in beiden Richtungen über den intakten östlichen Teil der Süderelbbrücke mit je zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung geführt werden. Die Einrichtung dieser Fahrstreifen soll bis Anfang der kommenden Woche abgeschlossen sein. (wb)
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