An der Platte einfach Spitze

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Die in der Landesliga spielende „Dritte“ ist aufgestiegen: Julia Dunker, Annabell Arnecke, Madeleine Peix und Tanja Wömpner (v.l.). Es fehlt Merle Müller Foto: Thomas Hoyer
 
Die 2. Damen der SG Eilbeck/WTB 61: Tina Sadenwater, Imke Smid, Lisa Otto, Friederike Rathjen (v.l.). Es fehlt Wiebke Brieger Foto: Thomas Hoyer

Tischtennis-Damen der SG Eilbeck/WTB 61 mit Hoffnung auf Aufstieg

Von Thomas Hoyer
Eilbek/Wandsbek
Die Damen der Tischtennisspielgemeinschaft TH Eilbeck/ Wandsbeker Turnerbund sind Spitze. Allen voran die dritte Mannschaft, die bereits drei Matches vor Saisonschluss als derzeit Zweiter den Sprung in die Hamburg-Liga geschafft hat. Reelle Aufstiegschancen in die Verbandsoberliga besitzt die 2. Damen, die auf Platz zwei der höchsten Spielklasse der Hansestadt rangiert, der zum Relegationsspiel berechtigen würde. Allerdings ist die Konkurrenz dem Team dicht auf den Fersen. Mit einem klaren 7:2-Sieg über den BSV 19 holte die 3. Damen in ihrer letzten Partie die fehlenden Punkte zum sicheren Aufstieg. „Wir wussten schon, dass wir oben mitmischen können, wobei es mit TuRa Harksheide aber einen Topfavoriten gab“, so Tischtennis-Damenwartin Annabell Arnecke, selbst Spielerin der Mannschaft. „Unser Ziel war eine gute Serie, vom Aufstieg hat anfangs nie jemand gesprochen.“ Das sollte sich schnell ändern. Zwar gab es am 2. Spieltag die nicht unerwartete Niederlage gegen Harksheide (2:7), doch danach wurden nur noch Siege eingefahren. Mit einer Ausnahme, und zwar im Rückspiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter. Diesmal konnte der Tabellenzweite dem Favoriten beim 6:6 sogar Paroli bieten, wobei man sogar den Sieg schon vor Augen hatte, aber die beiden Abschluss-Doppel verlor. „Es stehen zwar noch drei Spiele aus, aber Harksheide wird sich keine Blöße mehr geben, so dass es am Ende bei Platz zwei bleiben dürfte“, so Annabell Arnecke, die zusammen mit Julia Dunker ein starkes Doppel bildet, das zehn seiner 14 Matches gewinnen konnte. Die beste Einzelbilanz hat die Nummer eins spielende Mannschaftsführerin Julia Dunker mit 20:6-Siegen. Sehen lassen kann sich auch die bisherige Leistung von Madeleine Peix, die krankheits- und verletztungsbedingt in der Hinrunde nur dreimal dabei war, mittlerweile an Nummer vier 13:1-Erfolge verbuchen kann.
Auf einem sehr guten Weg befindet sich auch die 2. Damen der SG Eilbeck/ WTB 61. Vor Saisonbeginn durch zwei Zugänge neu formiert, klopft das Team an das Tor der Verbandsoberliga an, wo derzeit schon die „Erste“ spielt und einen Mittelfeldplatz belegt. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zunächst gilt es, den zweiten Platz zu halten. Dazu muss das Team die drei verbleibenden Spiele gewinnen, wobei man noch bei GW Harburg antreten muss, einer der härtesten Widersacher. Dann käme es zu einem Relegationsspiel. Entscheidend beigetragen zum bislang so guten Abschneiden haben zwei vor Saisonbeginn ins Team gerückte neue Damen. Die an Nummer eins spielende Lisa Otto und Imke Smid, die Nummer zwei, mit ihrer Einzelgesamtbilanz von 21:6 Siegen, eine der stärksten Spielerinnen der Liga. Sehr gut lief es auch für die auf Position drei schmetternde Mannschaftsführerin Tina Sadenwater, die sich in der Rückserie steigern konnte (10:3). Eine feste Nummer vier gibt es nicht. Am meisten zum Einsatz kamen Friedericke Rathjen und Wiebke Brieger. „Vor Beginn der Serie, die etwas durchwachsen begann, dann aber immer besser lief, hatte der Klassenerhalt oberste Priorität“, so Damenwartin Annabell Arnecke. „Die Stärke der anderen Teams war nur schwer einzuschätzen. Mit den Erfolgen ist auch der Ehrgeiz gestiegen, die Relegation zu erreichen und dort zu bestehen.“
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