Aufschlag auf dem Boden

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Das Team des TH Eilbeck (oben v.l.): Jens Peuke, Bert Jasper, Luca Bernhardt, Bernd Blume; sitzend (v.l.): Joschka Bernhardt, Inga Orlowski und Gabriela Blume Foto: Hoyer

Sitzvolleyballer kämpften um den Cup. TH Eilbeck sucht Unterstützer

Von Thomas Hoyer
Eilbek/Wandsbek
Sitzvolleyball – es ist wirklich jammerschade, dass dieser schnelle, attraktive Mannschaftssport nicht mehr Zuspruch findet. Hamburgs einziges, im TH Eilbeck organisierte Team, kämpft von Jahr zu Jahr ums Überleben. Um so schöner war es für alle Beteiligten, als sich die besten Deutschen Mannschaften und einige starke Teams aus dem Ausland am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Wandsbek beim zum 27. Mal selbst organisierten SVB-Cup ein Stelldichein gaben. Sieger wurde einmal mehr die erste Mannschaft des vielfachen Deutschen Meisters TSV Bayer 04 Leverkusen, die in einem äußerst spannenden Finale den BV Leipzig mit 25:17, 17:25 und 15:13 niederrang. Den dritten Platz unter zwölf Teilnehmern belegte der niederländische Vertreter Alterno Apeldoorn, während die Eilbeker diesmal auf Rang neun landeten. Dass die unter massiven Personalproblemen leidenden Gastgeber nur eine Außenseiterchance haben würden, war von vorneherein klar. Mit Stefan von der Trenck und dem verhinderten Thomas Gärtner waren zwei Akteure des Vorjahres nicht mehr dabei. Zum Glück sprangen Luca und Joschka Bernhardt ein, die Söhne von Ulli Bernhardt, der lange zur Mannschaft gehört hatte und diesmal als Moderator des Turniers bei der Organisation half. Beide spielen sonst Standvolleyball beim Walddörfer SV, machten ihre Sache aber gut und sorgten vor allem auch auf dem Feld für viel Stimmung. Gleich in der ersten Partie der in zwei Sechsergruppen ausgespielten Vorrunde traf der THE auf den späteren Finalisten Leipzig. Zwar anfänglich in Führung, wurden am Ende beide Sätze recht deutlich mit 13:25 und 14:25 verloren. Besser lief es zunächst gegen den BVC Holyoke (NL), doch nach Gewinn des hart umkämpften ersten Durchgangs mit 25:21, gab es in Satz zwei einen Leistungseinbruch (13:25). Mehr Konstanz zeigte das Team im dritten Match gegen die Bobcats aus London, was mit dem ersten Sieg belohnt wurde (25:13, 25:19). Super verkaufte sich das Team auch gegen die zweite Mannschaft von Leverkusen, die am Ende Platz fünf belegte. In einem Spiel auf Augenhöhe unterlag man nur knapp 20:25 und 22:25. Letztlich chancenlos waren die Eilbeker, die Gruppenfünfter wurden, dagegen in ihrem letzten Vorrundenspiel gegen den zweiten niederländischen Vertreter Alterno, den späteren Drittplatzierten. „Unsere Leistung macht Mut für das nächste Jahr. Mein großer Dank geht an die Brüder Bernhardt, die uns aus dem Personalengpass geholfen haben“, so Spielertrainer Bert Jasper. „Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht nichts im Wege. Dann hoffentlich mit einem Sponsor, der dieses Mal leider fehlte.“
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