Aufschlag beim Hamburger Hanse-Pokal

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Begeisterung und Spielfreude sind Trumpf. 91 Teams kämpfen in sechs Klassen um einen der begehrten Hanse-PokaleFotos: Thomas Hoyer
 
Für Ulrich Kahl, den Geschäftsführer des Hamburger Volleyball-Verbandes, ist der Hanse-Pokal trotz gesunkener Teilnehmerzahlen eine tolle Veranstaltung

Traditionsveranstaltung hat 25-jähriges Jubiläum. 91 Teams sind gemeldet

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Der Countdown läuft: Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss für Hamburgs größtes Volleyballturnier, den Hanse-Pokal. Er feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Gemeldet haben
91 Teams, die in je zwei Klassen der Kategorien „Frauen“, „Männer“ und „Mixed“ an vier Spieltagen ihre Sieger und Platzierten ermitteln. Die Pokale für die beiden Finalisten stiftet traditionell das Hamburger Wochenblatt.

Rückgang im Mixed-Bereich

Mit acht Teams schickt die VG WiWa, die Volleyballspielgemeinschaft der Vereine SSV Wichern-Schule, Wandsbeker Turnerbund und Bramfelder SV, wie in den drei vergangenen Jahren, auch diesmal die meisten Mannschaften ins Rennen. „Sportspaß“ und der Eimsbütteler TV sind sieben- beziehungsweise fünfmal vertreten.
Dennoch muss Ulrich Kahl, Geschäftsführer des Hamburger Volleyball-Verbandes, mit großen Bedauern feststellen, dass sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zu 2013 um 16 Mannschaften verringert hat, wovon allerdings ausschließlich der Mixed-Bereich betroffen ist. Zu den „alten Bekannten“ des Jubiläumsturniers zählen „GAMA“ vom 1. FC Hellbrook, „Die „Hummeln“ (Hummelsbütteler SV) und die freie Volleyballgruppe „Bratkartoffeln mit Banane“, die aus einer Schulmannschaft hervorging und seit 1991 mit anfangs wechselndem Namen fast ohne Unterbrechung am Hanse-Pokal teilnimmt. Die Bratkartoffeln konnten sich bislang einmal in der Männerklasse I (1998) in die Siegerliste schmettern. „Wir freuen uns jedes Jahr diebisch auf den Hanse-Pokal, weil wir damit einen tollen Anlass haben, die verstreute Mannschaft wieder zusammen zu trommeln“, so Lars Hansen, Spieler von „Bratkartoffeln mit Banane“. Dann schwelgen wir in Erinnerungen und fühlen uns fast so jung wie im Sommer 1998.“

Volleyball live erleben

Auch, wenn in diesem Jahr zehn Teams weniger gemeldet haben, ist die Klasse „Mixed I“ mit 31 Mannschaften nach wie vor am stärksten besetzt. Wer Lust hat, breitensport-orientierten Volleyball mitzuerleben, und vielleicht Kontakte knüpfen möchte, um sich einer dieser Mannschaften anzuschließen, kann gerne am 6. April ab 9.30 Uhr zum ersten Spieltag in die Hallen Gropiusring, Schulbergredder, Tessenowweg und Bergstedter Alte Landstraße kommen. Leistungsorientierter Männervolleyball findet am 5. April ab 14.30 Uhr in den Hallen Brödermannsweg, Münzelkoppel, Hammer Weg und Hasenweg statt. Die Frauen schlagen ebenfalls am 5. April ab 14.30 Uhr unter anderem in folgenden Hallen auf: Münzelkoppel (mit AMTV, Barsbütteler SV, VG WiWa), Borchertring 38 (VG WiWa und TSV Wandsetal) und Hermelinweg (TuS Berne). Die weiteren Termine des Hanse-Pokals: 10./11. Mai (2. Spieltag/ Hoffnungsrunde), 31. Mai./1. Juni (3. Spieltag) und 21./22. Juni (Endrunde). Rund 4.000 Teams haben seit Beginn des Hanse-Pokals in den verschiedenen Klassen aufgeschlagen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass der Hummelsbütteler SV und die VG WiWa mit je 17 Endspielteilnahmen die erfolgreichsten Vereine des Turniers sind. Zu den besten Teams gehören „Die Perser“ und GAMA mit fünf beziehungsweise vier Siegen. „Trotz Mitgliederrückgangs im Volleyball, trotz Beach-Volleyballs und verändertem Freizeitverhalten ist der Hanse-Pokal, auch Dank der Unterstützung des Wochenblatts, nach wie vor ein toller Wettbewerb“, so HVbV-Geschäftsführer Ulrich Kahl zuversichtlich.
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