Bramfelder SV holt den Volksbank-Cup

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Siegerehrung in der Sporthalle Wandsbek. (v.l.) Peter Mensing (1.Vorsitzender SC Concordia), BSV-Kapitän Carsten Henning), Dr. Thomas Brakensiek (Hamburger Volksbank), Jutta Rönsch (Ehrenpräsidentin TSV Wandsetal) und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Fotos: Thomas Hoyer
 
Ehrung der besten Torschützen (v.l.): Visar Galica (USC Paloma), Dieter Roth (TSV Wandsetal), Youssef Spou (TSV Sasel), Bernd Gerdes (SC Concordia) und Kerim Eken (Rahlstedter SC).

TSV Sasel unterliegt im Neunmeterschießen. Meiendorfer SV belegt Platz drei

Von Thomas Hoyer
Wandsbek. Mit einem 4:3-Sieg im Neunmeterschießen über den TSV Sasel holte sich der Bramfelder SV den zum zweiten Mal ausgespielten Hamburger Volksbank-Cup, den am vergangenen Sonntag 750 Zuschauer in der Sporthalle Wandsbek verfolgten. Platz drei belegte der Meiendorfer SV vor dem SC Condor.
In der Vorrundengruppe A setzte sich der Meiendorfer SV souverän durch. Nach drei Siegen über Concordia (2:1), Wandsetal (1:0) und Cup-Debütant Vorwärts-Wacker (4:0) stand das Team von Trainer Matthias Stuhlmacher bereits vorzeitig als Tabellenerster fest. Im letzten Spiel gab es ein 1:1 gegen den SC Condor, dem dieser Punkt ebenfalls zum Sprung unter die letzten Vier reichte, nur einen Zähler vor dem TSV Wandsetal, der das Turnier zusammen mit dem SC Concordia veranstaltete. Ebenso problemlos qualifizierte sich der Bramfelder SV als Sieger der Gruppe B für das Halbfinale. Platz zwei belegte Titelverteidiger TSV Sasel aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen Rahlstedter SC.

Der Stand nach der
Vorrunde:

GRUPPE A
1. Meiendorfer SV 8:2 10
2. SC Condor 7:38
3. TSV Wandsetal 7:47
4. SC Concordia 3:43
5. Vorwärts-Wacker 3:150

GRUPPE B
1. Bramfelder SV 10:89
2. TSV Sasel 8:57
3. Rahlstedter SC 8:67
4. USC Paloma 10:96
5. SC Poppenbüttel 4:120

Im ersten Halbfinale besiegte Landesligist TSV Sasel den Meiendorfer SV durch Tore von Youssef Spou und Christopher
Blaczczk verdient mit 2:0. Die einzige klare Torchance des MSV vergab Michael Sara zehn Sekunden vor dem Abpfiff. Spannender verlief das zweite Halbfinale zwischen dem Bramfelder SV und Condor, das im Neunmeterschießen entschieden werden musste, da es nach Ablauf der zehnminütigen Spielzeit noch 0:0 gestanden hatte. Der BSV gewann mit 4:3, da Jan Pawletta mit seinem zweiten Versuch an Bramfelds Keeper Galwas scheiterte.
Es folgte das Neunmeterschießen um Platz drei, bei dem Condors Spieler ebenfalls kein Zielwasser getrunken hatten. Gegen den Meiendorfer SV, der durch Treffer von Sascha Bernhardt und Marcin Hercog 2:1 gewann, traf nur Max Anders. Lars Lüdemann und Mike Theis verschossen.
Das Endspiel zwischen dem Bramfelder SV und Sasel war von Taktik geprägt. Nur in der Anfangsphase hatte der BSV das 1:0 auf dem Fuß, als Marcel Schwarck die Latte traf. Die einzige Chance des Landesligisten vergab Spou, dessen Schuss von Bramfelds Torwart Galwas gehalten wurde. Wieder musste ein Neunmeterschießen entscheiden. Viermal ging der BSV in Führung. Erst als Sbou beim Stand von 4:3 die Nerven versagten, war der 2. Hamburger Volksbank-Cup zugunsten des Oberligisten entschieden.
Auch diesmal stiftete das WochenBlatt die Pokale für die treffsichersten Schützen des Turniers. Platz eins belegte Sasels Youssef Sbou, der in den Gruppenspielen viermal traf. Auf ebenfalls vier Tore brachte es Kerim Eken (Rahlstedter SC), der aber im Stechen Sbou unterlag. Platz drei belegte Visar Galica (Paloma), der wie Ali Yasar (Bramfelder SV) drei Tore erzielt hatte, gegen diesen aber im Entscheidungsschießen den Kürzeren zog. Als bester Spieler des Turniers wurde Carsten Henning (Bramfeld) ausgezeichnet. Herausragender Torhüter war Dennis Fernando vom TSV Wandsetal. Weiter gefallen konnten Fabian Facklam (Meiendorf), Lars Lüdemann (Condor), Mario Raschke (Wandsetal) und Keeper Felix Opoku (Sasel).
„Wir haben ein sehr harmonisches Turnier erlebt, bei dem Fairness Trumpf war,“ so Peter Hartien, der sich als Hallensprecher mit Gerd Angelbeck abwechselte. „Die Schiedsrichter haben hervorragend gepfiffen und mussten diesmal nur drei Zweiminuten-Strafen verhängen.“
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