Das Finale fest im Blick

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Das Luftpistolenteam der Wandsbeker Schützengilde (v.l.): Waldemar Markov, Valerij Krichevskyi, Reino Heinsohn, Jochen Siemers und Rainer Opitz Foto: Thomas Hoyer

Wandsbeker Schützengilde kämpft gemeinsam um den Klassenerhalt

Von Thomas Hoyer
Wandsbek
Nach einer ungewöhnlich intensiven Vorbereitung, die bereits im März begann, fiebert das Luftpistolenteam der Wandsbeker Schützgilde der am 18. Oktober beginnenden neuen Saison entgegen. Als Aufsteiger in die zweite Bundesliga Nord zählt einzig und allein der Klassenhalt.
Der Sprung in Deutschlands zweithöchste, in fünf Staffeln eingeteilte Klasse kam für die Wandsbeker überraschend. Nach Platz zwei in der Landesliga, der ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Meister Post SV Buxtehude vorausging, schlug sich das durch den mehrfachen Deutschen Meister Valerij Samojlenko verstärkte WSG-Team in der zu Jahresbeginn in Hannover ausgetragenen Relegation hervorragend, belegte Platz drei unter zwölf Teams, gleichbedeutend mit dem eher unverhofften Aufstieg.
Obwohl das Gastspiel von Samojlenko nur einmalig war und mit Bernd Görges, der mittlerweile Pensionär ist, ein langjähriges Mitglied des Luftpistolenteams nicht mehr dabei ist, hoffen die Wandsbeker, gut gerüstet in die Saison zu gehen. Mit Waldemar Markov vom Wilsdorfer SV, der neuen Nummer Eins, wurde eine Verstärkung geholt. Und auch der vom Sport- zum Luftpistolenschützen „umfunktionierte“ Valerij Krichevskyi aus den eigene Reihen kommt immer besser in Fahrt. Dritter Zugang ist der Iraner Reza Mehrabimoghadam, der für seinen Stammverein Eidelstedter SV nur Meisterschaften teilnimmt. Insgesamt gehören sieben Aktive zum Team, wobei der frühere, zweifache Deutsche Meister Jochen Siemers und Rainer Opitz, der sich um die organisatorischen Belange kümmert, die Köpfe der Mannschaft sind. Wenn alle Stränge reißen sollten, steht mit Petra Bruhn, der Ersten Vorsitzenden der Gilde, noch eine Schützin zur Verfügung, die eine Startberechtigung für das Luftpistolenteam hat.

Truppe steht zusammen


Zur zweiten Bundesliga gehören acht Mannschaften. Bei den ersten drei Veranstaltungen sind an zwei Orten je vier Teams am Start, von denen jedes gegen zwei Gegner antritt. Am abschließenden Wettkampftag treffen sich alle Mannschaften im Landesleistungszentrum Hannover zum Finale, wo man jeweils gegen den letzten noch fehlenden Kontrahenten schießt. Aber soweit ist es noch nicht. Erste Gegner der WSG sind der SV Uetze und der GTV Bremerhaven. Wer bei den Auftaktwettkämpfen, die am übernächsten Sonntag beim Schützenverein Assel stattfinden, eingesetzt wird, entscheidet sich am Freitag bei internen Ausscheidungswettkämpfen. „Schießen ist von Hause her eigentlich ein Individualsport, bei dem die meisten für sich alleine trainieren“, so Jochen Siemers. „Umso erfreulicher ist es, dass wir eine gemeinsame Trainingsgruppe bilden konnten, die nicht nur auf großen Anklang aller Beteiligten gestoßen ist, sondern auch die Leistungen gefördert hat. Der Klassenerhalt ist unser Ziel, alles andere wäre vermessen.“
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