Die „Knallfrösche“ geschlagen

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Die siegreichen Damen des AMTV (hintere Reihe v.l.): Madlen Strohm, Nele Johannsen, Nathalie Irzycki, Zohra Sabah; (vordere Reihe): Saskia Höpfner, Susan Nguyen, Simin Shirzad, Malena Mehring, Birgit Nohr. Es fehlen Julia Lena Nohr und Karen Dölves. Fotos: Thomas Hoyer

AMTV-Volleyballerinnen holen sich den Hanse-Pokal

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Mit den Finalrunden in den sechs ausgeschriebenen Klassen ging der 23. Hanse-Pokal zu Ende, den der Hamburger Volleyball-Verband veranstaltete. Wie immer mit Unterstützung des WochenBlattes, das die Trophäen für die Erstplatzierten stiftete. Nicht gerade viel versprechend starteten die Damen des AMTV in die Finalrunde der Kategorie „Frauen I“. Trotz Gewinn des ersten Durchgangs verlor man gegen die „Knallfrösche“ (SG HNF) mit 25:21, 17:25 und 9:15. „Wir haben zu viele Fehler beim Aufschlag gemacht, und der Gegner hat sich im Verlauf des Spiels gesteigert“, so Trainer Thomas Nohr. Dann aber gelang es den Rahl-stedterinnen, die im Frühjahr den Aufstieg in die Bezirksliga feiern konnten, ihr Potential abzurufen. Käpt´n Zohra Saban und ihre Mitstreiterinnen gewannen nicht nur das zweite Spiel gegen „Letz Fetz“ vom Bramfelder SV in zwei Sätzen, sondern waren auch im Endspiel, in dem man erneut auf die „Knallfrösche“ traf, nicht zu schlagen (25:18, 25:22).
In der Klasse „Männer II“ konnte der SV Nettelnburg-Allermöhe seinen Titel verteidigen. Bei den „Männern I“ musste sich Vorjahrssieger „Unfassbier“ (VG WiWa) diesmal mit Platz drei begnügen, da man nach knapper Zweisatzniederlage gegen den FSV Harburg auch das zweite Finalspiel gegen den späteren Erstplatzierten Leningrad Cowboys mit Tie-Break verlor. Etwas enttäuscht über sein Abschneiden war das Team des SC Concordia, das in Klasse „Männer II“ antrat (früher unter dem Namen „Die Perser“). Die Truppe um Kapitän Ali Feily gewann zwar ihre erste Partie gegen die „Tiburones“, verlor dann aber im Tie-Break gegen den späteren Hanse-Pokal-Sieger GW Eimsbüttel.
In der Klasse „Mixed I“ schmetterten sich die Volleyfüchse aufs oberste Treppchen, nachdem das Team um Kapitän Abdulah Djakkani 2010 bereits einmal Zweiter geworden war. „Hangenah“ heißt der Sieger in Kategorie „Mixed II“, wie die Volleyfüchse ein Team, das keinem Verein angeschlossen ist. „Mit dem Meldeergebnis von 118 Teams sind wir sehr zufrieden, auch wenn es im Mixedbereich einen Rückgang zu verzeichnen gab“, so Heike Köther, Mitarbeiterin des Hamburger Volleyball-Verbandes. „Für viele Mannschaften ist das Turnier eine willkommene Überbrückung der Spielpause. Besonders freut uns die Unterstützung durch das WochenBlatt, das den Hanse-Pokal 1989 mit unserem früheren Geschäftsführer Gerd Griem ins Leben gerufen hat.“
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