Die Pokaljäger

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Der Trainer und seine erfolgreichsten Aktiven (v.l.): Chantal Schröder, Frank Feuer, Dave Krienke und Nele Feuer. Fotos: Thomas Hoyer
 
Training im Dojo am Ölmühlenweg. Nele Feuer greift Terry-Jo Diker mit Roundhouse-Kick an.

Erfolgreicher Nachwuchs im Kickboxen

Wandsbek. Mit ihren großenartigen Leistungen zählen die Kickboxer und Kickboxerinnen von Feuersports e.V. zu den besten der Hansestadt. Besonders im Nachwuchsbereich konnten die Aktiven in den beiden vergangenen Jahren mit tollen Ergebnissen aufwarten.
Vor allem die Erfolge im „Point Fighting“, bei dem eine Wertung jedes einzelnen Treffers verbunden mit einer Kampfunterbrechung erfolgt, kann sich sehen lassen. Die erst neunjährige Nele Feuer wurde 2010 und 2011 in drei verschiedenen Alters-/ Gewichtsklassen gleich vierfache Weltmeisterin der „World Traditional Karate Kickboxing Kung Fu & All Styles Association” (WTKA), gewann zudem in diesem Jahr die Irish Open der „World Association of Kickboxing Organization“ (WAKO). Für Klasseleistungen sorgte auch Chantal Schröder, die 2011 in drei verschiedenen Verbänden den WM-Titel gewann und vor zwei Monaten im slowakischen Bratislava bei der WAKO-Weltmeisterschaft ihr viertes Gold in der Gewichtsklasse bis 32 Kilo erkämpfte. „Chantal verfügt über ein ungemein großes technisches Potential“, lobt Trainer Frank Feuer seine zwölfjährige Schülerin, die 2005 mit dem Kampfsport begann. Für das zweite erstklassige Resultat in Bratislava sorgte Dave Krienke (18) mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Kategorie bis 79 Kilogramm. Aushängeschild bei den Erwachsenen ist derzeit Stefanie Angerhöfer, ihres Zeichens zweifache Vizeweltmeisterin des Jahres 2011 im Leichtkontakt.
Feuersports e.V. zählt derzeit rund 150 Mitglieder, von denen mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche sind. „Kickboxen beinhaltet ein umfassendes Fitnesstraining, eignet sich daher auch für Kinder mit Bewegungsdefiziten“, so Frank Feuer (44), der den Verein 1998 gründete, bis heute aktiv ist und nach 2009 im vergangenen Jahr zum zweiten Mal WAKO-Weltmeister in der Veteranenklasse wurde. „Kickboxen, das nicht nur als sportlicher Wettkampf betrieben werden kann, sondern auch der Selbstverteidigung dient, fördert die Disziplin und die Konzentration. Das Verletzungsrisiko ist auch aufgrund der Schutzausrüstung außerordentlich gering.“ Feuersports bietet in seinem Dojo im Ölmühlenweg 4 vier Trainingstage an. Montags, mittwochs und freitags wird in verschiedenen Alters- beziehungsweise Leistungsklassen geübt (3-5 Jahre: 15.30-16.15 Uhr + 16.15-17 Uhr/ 6-15 Jahre: 17-18 Uhr/ erwachsene Anfänger 18-19 Uhr/ erwachsene Fortgeschrittene 19-20 Uhr). Sonnabends findet von 12 bis 13.30 Uhr ein gemeinsames Training statt. Interessierte können dreimal kostenlos Schnuppern. Der Monatsbeitrag beläuft sich auf 39 Euro (bei Eintritt von mindestens zwei Aktiven 29 Euro p. P.). Für Mädchen und Jungen aus sozialschwachen Familien besteht im Rahmen der Aktion „Kids in die Clubs“ die Möglichkeit einer Beitragsbezuschussung. Das „Safety Equipment“, sprich die gesamte Schutzausrüstung für Kopf, Zähne, Unterleib, Schienbeine und Füße wird beim Anfängertraining nur begrenzt benötigt und im Bedarfsfall vom Verein zur Verfügung gestellt. Wer Kickboxen intensiv betreibt, muss sich eine eigene, individuell angepasste Ausrüstung zulegen, die etwas 300 Euro kostet. Weitere Einzelheiten über die Geschäftsstelle, Tel.: 23 54 67 48. (th)
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