Die Vizemeisterinnen

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Die „Damen 30“ des SC Condor (hintere v.l.): Kirsten Witthöft, Betreuer Uwe Schurig, Andrea Vierle; (vorne): Iris Dammann-Keyser, Meike Reimann, Julia Mertins und Julia Louis. Es fehlt Tina Büscher.

Tennis-Damen des SC Condor erfolgreich

Von Thomas Hoyer
Farmsen. Einen schönen Erfolg meldet die Tennisabteilung des SC Condor. Mit einem ungefährdeten 5:1-Sieg im letzten Punktspiel über den TC Blau-Weiß Delmenhorst wurden die „Damen 30“ Vizemeister der Regionalliga Nord-Ost, der höchsten deutschen Klasse für diese Altersstufe.
Vor Saisonbeginn hatte sich das Team um Mannschaftsführerin Julia Mertins zunächst nur den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt, da die an Nummer drei spielende Kirsten Witthöft mit einem Bruch des linken Handgelenks fast die ganze Serie passen musste. Doch die Farmsenerinnen konnten den Ausfall gut verkraften. Zum Auftakt gab es gegen den Lübecker SV (6:0) und den SC Poppenbüttel (5:1) zwei glatte Siege. „Von da an haben wir bereits mit der Vizemeisterschaft geliebäugelt“, so Julian Mertins. „Dass wir anschließend gegen Seriensieger TC Alsterquelle verlieren würden, war uns von vornherein klar, obwohl sich unser Team beim 2:4 ordentlich geschlagen hat.“ Auch die beiden folgenden 3:3-Unentschieden gegen den THC Lüneburg und den HSV, gegen den man einen 1:3-Rückstand durch zwei Siege im Doppel wettmachen konnte, taten der Mannschaft nicht wirklich weh, da die ebenfalls um Platz zwei kämpfenden Lüneburgerinnen ihre Partie gegen Delmenhorst kampflos verloren. „Sicher war das etwas glücklich“, räumt Julia Mertins ein.
So hatten es die Farmsenerinnen, die seit mittlerweile fünf Jahren in derselben Besetzung zusammenspielen, mit einem Sieg über Delmenhorst am letzten Spieltag in eigener Halle selbst in der Hand, die Vizemeisterschaft einzufahren. Das Team gab sich von Beginn an keine Blöße, holte Punkt auf Punkt. Nach vier Einzelsiegen von Julia Mertins, Julia Louis, Iris Dammann-Keyser und Andrea Vierle waren die beiden anschließenden Doppel bedeutungslos. Dort feierte Kirsten Witthöft ihr Comeback, doch musste sie sich mit ihrer Partnerin Andrea Vierle 7:5, 0:6 und 2:10 im Champions-Tiebreak geschlagen geben, der einzige Zähler für die Delmenhorsterinnen, die das zweite Doppel gegen Mertins/ Louis 0:6 und 0:6 verloren. Für die kommende Sommerserie, in der das Team vom Berner Heerweg ebenfalls in der Regionalliga Nord-Ost aufschlägt, wird derzeit noch eine weitere Spielerin gesucht, da der Kader mit derzeit sechs Akteuren zwar ausreichend, aber für die Freiluftsaison doch etwas dünn besetzt ist. Im nächsten Herbst wird die Mannschaft für die „Damen 40“ melden.
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