Dritter beim Ü40-Nord-Cup

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Rahlstedts Carsten Loth (r.) klärt vor seinem Gegenspieler Thomas Meibohm. Eine Szene aus dem ersten Gruppenspiel gegen den SV Ahlerstedt/ Ottendorf Foto: Thomas Hoyer
 

Tolle Saison für die Oldies des Rahlstedter SC. Die Ü40-Oberliga ist jetzt das Ziel

Von Thomas Hoyer
Rahlstedt
Wie im Vorjahr belegten die Ü40-Kicker des Rahlstedter SC beim diesjährigen Nord-Cup, der am vergangenen Sonntag auf der Sportanlage Öjendorfer Weg stattfand, als bester Hamburger Vertreter einen beachtlichen dritten Platz bei sechs gestarteten Mannschaften.
In ihrem ersten Gruppenspiel trafen die RSC-Oldies, ihres Zeichens amtierender Hamburger Meister, auf den SV Ahlerstedt/ Ottendorf. In Durchgang eins hatte der Gegner mehr Spielanteile. Aus drei Freistoßchancen kurz vor der Strafraumgrenze konnten die Niedersachsen jedoch kein Kapital schlagen. Erst kurz vor der Pause tauchte Rahlstedt erstmals wirklich gefährlich vor dem Tor des Gegners auf, was prompt mit dem 1:0 belohnt wurde. Erzielt von Dennis Kohlert, dem Carsten Spies das Leder perfekt in den Lauf spielte. Doch die Freude wehrte nicht lange: Einen von Marko Knuth verschuldeten direkten Freistoß verwandelte der Gegner kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich. 30 Sekunden vor Schluss hatte Kohlert den Siegtreffer auf dem Fuß, doch ging sein Heber am Tor vorbei.

„Ein Riesenerfolg“


Im zweiten Gruppenspiel reichte den Rahlstedtern und Gegner TSV Lesum-Burgdamm ein Unentschieden zum Weiterkommen. Beide Teams trennten sich schiedlich-friedlich 0:0. Völlig chancenlos war der RSC in Durchgang eins des anschließenden Halbfinals gegen Hannover 96 (u.a,. mit Ex-HSV-Profi Martin Groth). Zur Pause stand es bereits 0:3. Erst nach dem 1:3 durch Timo Jahnen war die Mannschaft richtig wach. Zwar kassierte man zunächst noch das vierte Gegentor, doch nach dem 2:4 durch Kohlert, hatten Spies und Axel Thiemann sogar noch den Anschlusstreffer auf dem Fuß, ehe dem Gegner das 5:2 glückte.
Im Elfmeterschießen um Platz drei traf man abermals auf den Bremer Vertreter TSV Lesum-Burgdamm. Den entscheidenden Elfmeter zum 5:4-Sieg des RSC verwandelte Thorsten Niedrig. „Der dritte Rang ist für uns ein Riesenerfolg“, so Trainer Jürgen Bruhn, der vom unverwüstlichen Gerd Bade als „Co“ unterstützt wird. „Ich bin wirklich hochzufrieden mit der Leistung.“
Die erfolgreiche Mannschaft wurde 2002 beim Post SV als Alte Herren aus ehemaligen Kickern und weiteren früheren, von Jürgen Bruhn trainierten Ligaspielern anderer Clubs gegründet. Auf Anhieb erkämpfte das Team die Staffelmeisterschaft, ein Ergebnis, das man noch drei weitere Male wiederholen konnte, ehe 2012 der Wechsel zum Rahlstedter SC erfolgte, da der Post SV ausgelöst werden musste. Von da an gab es noch einmal einen richtigen Schub. Nach der Vizemeisterschaft in der Staffel „S10“ im Jahr 2013 belegte das Team um Kapitän Thomas Negri in der Saison 2013/14 den ersten Platz, musste sich aber im Finale um die Hamburger Meisterschaft dem Sieger der Parallelgruppe, dem TSV Reinbek, geschlagen geben. Anschließend lieferte die Mannschaft, deren Durchschnittsalter bei 48,5 Jahren liegt, mit Platz drei beim Ü40-Nord-Cup aber noch ein tolles Resultat ab.

Hamburger Meister


In der abgelaufenen Saison wurden die Rahlstedter dann endlich erstmals Hamburger Meister, auch wenn der Titel gleich zweimal am seidenen Faden hing. Erst ein Tor von André Schaumann kurz vor Abpfiff zum 4:3-Sieg über die HT 16 in der letzten Partie bescherte dem Team die Staffelmeisterschaft vor dem SC Condor, der in seinem Spiel nicht über ein Unentschieden hinauskam. Das anschließende Finale gegen den SC Victoria gewann der RSC im Elfmeterschießen mit 5:4, wobei Spies den letzten Strafstoß verwandelte, während Olaf Müller, mit 54 Jahren ältester Kicker des Teams und immer noch unersetzlich, Victorias Elfer parieren konnte.
In der neuen Saison möchte sich die Truppe mit unverändertem 25-Mann-Kader, in dem noch 15 Spieler der ersten Stunde stehen, für die Ü40-Oberliga qualifizieren, die 2016 eingeführt wird, wozu man mindestens Staffelzweiter werden muss.
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