„Droge“ HSV

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Neu im HSV-Aufsichtsrat: Dr. Christian Strauß, der geschäftsführende Direktor der Asklepios Klinik Wandsbek. Foto: Hoyer

Wandsbeker Klinikchef Christian Strauß ist neues Aufsichtsratsmitglied

Wandsbek. Ein neues Gesicht im Aufsichtsrat des Hamburger Sport-Vereins: Bei der kürzlich im CCH abgehaltenen Wahl des Kontrollgremiums des HSV wurde Dr. Christian Strauß, der geschäftsführende Direktor der Asklepios Klinik Wandsbek als einer von vier neuen Mitgliedern in den Aufsichtsrat gewählt. Strauß hatte als erster von den neuen Kandidaten seinen Hut in den Ring geworfen. Ganz schön selbstbewusst!
Doch Christian Strauß hatte starke Argumente für seine Wahl. „Ich bin seit 1971 HSV-Fan und habe seitdem rund 700 Spiele der Bundesligamannschaft besucht, nicht nur im eigenen Stadion in Hamburg, sondern auch viele Auswärtsspiele. Meine Managerkompetenz prädestiniert mich für die Mitgliedschaft im HSV-Aufsichtsrat. Ich bin seit 15 Jahren als Geschäftsführer von Kliniken tätig“, erzählt Christian Strauß. Im siebten Jahr führt er nun die Geschäfte der Asklepios Klinik Wandsbek. Schon bei der Sanierung des städtischen Krankenhauswesens, die zur Gründung der Asklepios Kliniken führte, hat Strauß mitgewirkt. Auch wenn der Klinikdirektor „nur“ im Aufsichtsrat sitzt, also im Hintergrund wirkt, den Vorstand kontrolliert, hat er genaue Vorstellungen, was für „seinen“ HSV getan werden muss. „Wir müssen groß denken und dürfen uns nicht am Mittelmaß orientieren“, sagt Strauß zur derzeitigen Situation der Fußball-Bundesligamannschaft. „Die Mannschaft“, so Strauß, „hat großes Potenzial. Die Erwartungshaltung ist hoch. Wir müssen die Grundlagen dafür schaffen, dass der HSV wieder oben mitspielt. Das gehört zu dieser Mannschaft in dieser Stadt.“ Natürlich sei ein Sparkurs derzeit unumgänglich. Für Strauß wird die zeitliche Belastung nun noch größer. Doch er sieht dem neuen Aufwand gelassen entgegen: „Das ist eine Sache des Zeitmanagements.“ Sechsmal trifft sich der Aufsichtsrat im Jahr. Jetzt am Anfang jagt allerdings eine Sitzung die nächste. Bleibt da noch Zeit für andere Aktivitäten außer Beruf und HSV? Christian Strauß nennt außer diesen beiden Beschäftigungen noch eine dritte „Droge“: seine drei Kinder. Aber auch für aktiven Sport bleibt noch Zeit. Der 47-Jährige joggt regelmäßig. Dreimal in der Woche gehts rund um die Alster und auch das Fitness-Studio wird immer wieder aufgesucht. So bleiben die grauen Zellen immer frisch. (ch)
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