Ein Sport, der soziales Verhalten fördert

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Die kleinsten JudosportlerInnen des TSV Hohenhorst mit ihrer Trainerin Anne Schauer (r.). Fotos: Thomas Hoyer
Hohenhorst. Fast genau fünf Jahre ist es her, dass das WochenBlatt an dieser Stelle über die neu eröffnete Judoabteilung im TSV Hohenhorst berichtete. Gerade ein Dutzend Kinder waren es damals, die das ABC der japanischen Selbstverteidigungskunst lernen wollten. Inzwischen hat die kontinuierliche Aufbauarbeit der Verantwortlichen Früchte getragen. Mehr als hundert Mädchen und Jungen kommen regelmäßig zum Training, von denen ein Teil auch bei Wettkämpfen sein Können zeigt. Wie kommt es, dass Judo beim TSV Hohenhorst so gefragt ist? „Viele Eltern haben erkannt, dass unser Sport eine vielseitige motorische Ausbildung bietet, dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entspricht, darüber hinaus die Disziplin, das soziale Verhalten wie Rücksichtnahme gegenüber dem Gegner und das Selbstbewusstsein fördert“, so Reinhard Lötje, der auf über 40 Jahre Erfahrung als Trainer zurückblicken kann. „Unser Konzept, Kindern eine Mischung aus Judo, Spiel und Spaß zu bieten, ist voll aufgegangen.“ Dem erfahrenen Coach steht Anne Schauer in ihrer Doppelfunktion als Abteilungsleiterin und Trainerin der kleinsten Judosportler zur Seite. „Wir sind wirklich stolz auf das bisher Erreichte“, so die Schwarzgurtträgerin. „Besonders freue ich mich, wenn es dem einen oder anderen unserer Schützlinge gelingt, im Leistungstraining Fuß zu fassen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Wir haben eine Reihe sehr talentierter Kinder.“ Das zeigte sich zum Beispiel auch bei den letzten DDK-Meisterschaften in Kiel, als mit Marlon Köstel, Mitja Kruhl, Leif Trenkner, Marvin Holz, Tim Fatkuzamanov, Dominc Casey und Kevin Schauer gleich acht TSV-Teilnehmer in ihren jeweiligen Klassen Platz eins belegten.
Jede Unterrichtseinheit beinhaltet nach dem traditionellen Angrüßen Aufwärmübungen, das Trainieren verschiedener Stand- und Bodentechniken sowie kleine Spiele. Ziel ist es, bei den Gurtprüfungen das Erlernte zu präsentieren. Derzeit werden folgende Trainingszeiten im vereinseigenen Budoraum („Dojo“) in der Kielkoppelstraße 9a/b angeboten: drei bis fünf Jahre (Mo. 15-16 Uhr/ Mo. 16-17 Uhr), drei und vier Jahre (Do. 15-16 Uhr), fünf und sechs Jahre (Do. 16-17 Uhr), sechs bis acht Jahre (Di. 15-16 Uhr) und Fortgeschrittene sieben bis zehn Jahre (Di.+Do. 16-17.30 Uhr). Bei Bedarf können weitere Gruppen eingerichtet werden. Das Leistungstraining findet dienstags und donnerstags statt (9-11 Jahre: 17.30-19 Uhr/ 14-18 Jahre: 19-20.30 Uhr). Interessierte Eltern sind mit ihren Kindern zum dreimaligen kostenlosen und unverbindlichen Schnuppern eingeladen. Der Monatsbeitrag beläuft sich auf 14,20 Euro (bis sechs Jahre 10 Euro). Bei Familien mit geringem Einkommen werden die Kosten im Rahmen der Aktion „Kids in die Clubs“ von der Hamburger Sportjugend übernommen. Ein Judoanzug (“Gi“), die zu Beginn noch nicht erforderlich ist, kostet 30 bis 35 Euro.

Infos: Reinhard Lötje, Telefon: 644 47 54, Anne Schauer, Telefon 0179/ 961 07 58
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