FTV unter den 260 Besten

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Sepehr Karimi (l.) und Johannis Nickels (r.) kommen zu spät, können den Schuss nicht verhindern. Eine Szene aus dem mit 1:0 gegen den ETV gewonnenen Spiel der E-Junioren Foto: Thomas Hoyer
 
Die E-Junioren des FTV (hintere Reihe v.l.): Felix Kaping, Johannis Nickels, Jannik Friedrich und Sepehr Karimi; (mittlere Reihe): Co-Trainer Fabian Kaping, Co-Trainer Marco Dabelstein und Christian Friedrich; (vorne): Ramis Appiah, Niklas Jabben, Patrick Tiedje, Navyn Bent Derlin und Luca Völz Foto: wb

2. E-Junioren Vierter der Hallenfußball-Meisterrunde. Trainer zufrieden

Von Thomas Hoyer
Farmsen
Mit den Endrunden in den jeweiligen Altersklassen gingen am vergangenen Wochenende die Hamburger Hallenfußball-Meisterschaften der Jugend zu Ende. Das Wochenblatt besuchte die 2. E-Junioren (jüngerer Jahrgang) des Farmsener TV, die sich für das Meisterschaftsfinale der fünf Besten von 260 gestarteten Mannschaften qualifiziert hatte und am Ende toller Vierter wurden.
Schon im ersten Spiel trafen die Farmsener auf den Nachwuchs des FC St. Pauli, der bereits nach 55 Sekunden in Führung ging. Doch das Team schüttelte schnell seine Nervosität ab. Schon eine halbe Minute später sorgte Luca Völz für den umjubelten Ausgleich. In der Folge war das Team vom Berner Heerweg dem 2:1 ganz nahe. Zunächst traf Luca per Kopf nur den Pfosten. Kurz darauf ging ein Freistoß von Johannis Nickels von der Unterkante der Latte an den Innenpfosten, von dort aber leider nicht ins Tor. Danach hatten auch die Minis vom Millerntor ihre Chancen. Torwart Patrick Tiedje konnte seien Kasten bis 60 Sekunden vor Schluss sauber halten, ehe „Pauli“ gegen die nach Zweiminutenstrafe für Felix Kaping in Unterzahl spielenden Farmsener der Siegtreffer gelang. Von der Niederlage gut erholt, besiegte das Team von Trainer Christian Friedrich anschließend
den ETV durch ein Tor von Ramis Appiah verdient mit 1:0. Es folgte ein gerechtes 1:1 gegen den SV Lurup. Den Ausgleich nach 0:1-Rückstand erzielte erneut
Ramis. Auch in der letzten Partie gegen den übermächtigen und neuen Meister HSV, die mit 1:3 verloren wurde, war es Ramis, dem der Ehrentreffer zum 1:2 gelang. „Wir haben heute eine gute Endrunde gespielt und sind mit Platz vier zufrieden“, lautete das Fazit von Trainer Christian Friedrich.

Nach Ferien geht´s weiter


Auf dem Weg ins Finale hatten sich die jungen Farmsener zunächst in der 25-er-Staffel „JH45“ (stark) hinter dem Bramfelder SV, SV UH/ Adler und Vorwärts-Wacker als Vierter für die Hauptrunde qualifiziert. Dort kam das Team mit einem blauen Augen davon. Zwei Siege und zwei Niederlagen reichten gerade zu Platz drei und dem Einzug in die Runde der „Top25“, für Trainer Christian Friedrich und seinen „Co“ Fabian Kaping, das erklärte Ziel der Titelkämpfe. Doch konnte sich seine Mannschaft, zu der neun Akteure des Jahrgangs 2005 gehören, sogar noch steigern. Zum Auftakt gab es ein 0:0 gegen Halstenbek/ Rellingen, dann lief es wie am Schnürchen. Nach zwei Siegen über den Niendorfer TSV (3:2) und DuWo 08 (3:1) reichte dem abwehrstarken Team, das in Torhüter Patrick Tiedje einen sicheren Rückhalt besitzt, im letzten Spiel gegen Vorwärts-Wacker schon ein Unentschieden, um sich den Traum vom Meisterschaftsfinale zu erfüllen. Die FTV-Youngster ließen mit einem 2:0-Erfolg dann auch keine Zweifel über den Gruppensieg aufkommen. Nach den Ferien kämpft die erfolgreiche Truppe wieder auf dem 7-er-Kleinfeld um Punkte. Es gilt an den letzten Erfolg anzuknüpfen, als die Farmsener Staffelmeister wurden, obwohl die Konkurrenz ein Jahr älter war.

Gut geschlagen


Stolz sein darf der FTV auch auf seine jüngeren D-Junioren, die in der mittelstarken Staffel „JH17“ 23 von 24 Spielen gewannen, die Hauptrunde auf Platz drei überstanden und als Vorschlussrunden-Zweiter hinter Topfavorit HSV nach 2014 erneut den Sprung ins Pokalfinale schafften. Auch wenn dort nicht alles nach Plan lief, zogen sich die Schützlinge von Trainer Stephan Sielaff und seinem „Co“ Stefan Heitmann nach nervösem Start (0:1 gegen TSV Wedel) mit Platz vier achtbar aus der Affäre. In der zweiten Partie gab es einen 1:0-Sieg gegen Germania Schnelsen (Torschütze: Benjamin Dreca). Beim anschließenden 2:2 gegen GW Harburg schoss Ron David Borgmann sein Team zweimal in Führung. Chancenlos war die Truppe hingegen in der letzten Partie, die man gegen den späteren Sieger Harburg Türk-Sport 0:2 verlor.
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