Geld für Radsportler

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Sprunghügel, Steilkurven - die BMX-Bahn am Neusurenland hat viel zu bieten Foto: Radsport-Gemeinschaft Hamburg

Bezirk unterstützt Radsportgemeinschaft. BMX-Bahn bekommt neue Sanitärcontainer

Von Rainer Glitz
Farmsen
Von der alten Tennishalle stehen nur noch Teile, auf dem grünen Bodenbelag liegen Bretterhaufen. Das alte Vereinsheim des insolventen Post SV ist ganz verschwunden. Ein Bagger steht in einer staubigen Mondlandschaft zwischen Schuttcontainern. Bald ist die alte Sportanlage am Neusurenland direkt neben der neugebauten BMX-Bahn buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht.
Für die Radsportler bedeutet das: Es gibt keine sanitären Einrichtungen mehr, denn bislang wurde das Post SV-Vereinsheim genutzt. Es war jedoch baufällig. Eine Sanierung des alten Gebäudes wäre unverhältnismäßig teuer geworden.
„Der notwendige Abriss des Vereinshauses hat die Radsportgemeinschaft vor große Herausforderungen gestellt. Hier musste dem Sport in unserem Bezirk unkompliziert geholfen werden“, sagte Dennis Paustian-Döscher, Vorsitzender der Wandsbeker Grünen-Fraktion. Auf ihrer letzten Sitzung beschloss die Bezirksversammlung deshalb, dass die Radsport-Gemeinschaft Hamburg 50.000 Euro aus Sondermitteln erhält.

Deutsche Meisterschaft 2017 auf der Bahn


„Mit den bewilligten Mitteln können rechtzeitig zum Beginn der Saison Sanitärcontainer aufgestellt werden. Wir freuen uns, dass dieses wichtige Sportangebot in Farmsen damit erneut Rückenwind bekommt“, erklärte Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Wir haben den Antrag im Januar gestellt, Anfang Mai werden die neuen Toiletten fertig sein“, ist sich Wolfgang Strohband, Vorsitzender der Radsport-Gemeinschaft, sicher. Das müssen sie auch, denn vom 23. und 24. Mai werden in Farmsen erstmals Rennen der BMX-Bundesliga stattfinden.
Besonders stolz sind die Hamburger BMX-Sportler auf die Entscheidung, dass am Neusurenland 2017 die Deutsche Meisterschaft ausgetragen werden soll. Doch auf der Anlage geht es nicht nur um Spitzensport. Viele Kinder und Jugendliche nutzen die Möglichkeit, bei einem Schnuppertraining auszuprobieren, wie es ist, mit dem Rad Steilkurven zu fahren und an Sprunghügeln durch die Luft zu fliegen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zulauf“, sagte Wolfgang Strohband. Cem Berk, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek, ergänzte: „Insbesondere die Angebote für die Jugendlichen erfreuen sich wachsender Beliebtheit und bieten weiteres Potential in der Zusammenarbeit mit den angrenzenden Schulen.“
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