Hamburg: Drei Tore von Karaaslan

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Condors Serhat Celikel (r.) versucht Palle Jespersen im Mittelfeld zu stoppenFotos: Thomas Hoyer
 
Goalgetter Mustafa Karaaslan erhöhte sein Torkonto auf 24 Treffer

Condors Goalgetter „erschießt“ OSV im Alleingang

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Mit einem hoch verdienten 3:1-Erfolg beim Oldenburger SV wahrten die Fußball-A-Junioren des SC Condor die Chance, eine sehr gute Saison mit einem Platz unter den Top vier zu krönen. Und das, obwohl vor der Serie nur der Klassenerhalt in der Regionalliga das erklärte Ziel gewesen war.
In Oldenburg legten die Farmsener einen sehr guten Start hin. Das Leder lief bestens und auch die Anspiele fanden ihre Adressaten. Dennoch besaßen die Gastgeber die erste große Chance der Partie, als ein 15m-Flachschuss von Egzon Lahi nur knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. 90 Sekunden später gaben auch die Farmsener einen ersten Warnschuss ab. Serhat Celikel verfehlte aber ebenfalls das Gehäuse.

Fehlerhaftes Spiel

Doch ließ das 1:0 für Condor nicht lange auf sich warten, erzielt von Goalgetter Mustafa Karaaslan mit einem verwandelten Foulelfmeter (12.). Als dem überragenden Karaaslan, der fast an jeder gefährlichen Aktion der Farmsener beteiligt war, nach Vorarbeit von Celikel per Flachschuss ins lange Eck der zweite Treffer gelang (16.), begannen sich erste Fehler im Spiel der Gäste vom Berner Heerweg einzuschleichen. Es wurde nicht mehr eng genug gedeckt, und die meisten Zweikämpfe gingen verloren, so dass die bereits als Absteiger feststehenden Oldenburger immer besser ins Spiel fanden und mehr im Ballbesitz waren. Nur einmal konnten die Farmsener noch am 3:0 schnuppern, doch traf Eren Kirazoglu lediglich die Oberkante der Latte (28.). Im Gegenzug hatten die Platzherren den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber Condors Torwart Lasse Binder war auf den Posten und konnte den aus kurzer Distanz abgegebenen Schuss von Tjorven Köhler entschärfen. Der zu diesem Zeitpunkt gar nicht einmal unverdiente Anschlusstreffer fiel in der 55. Minute. Nach einem Foul von Eren Kirazoglu an Bennet Dumke verkürzte Lahi per Elfmeter auf 1:2. Damit war die Partie wieder offen. Doch wachte Condor in der Folge endlich wieder auf und besaß innerhalb weniger Minuten einige gute Chance. Drei Schüsse von Karaaslan wurden vom gegnerischen Torwart pariert oder verfehlten knapp das Ziel, und auch Sinan Ahmet und der eingewechselte Nico Weiser trafen nicht. Aufatmen konnten die Farmsener erst in der 66. Minute. Wieder war es Karaaslan, der nach Pass von Braydon Manu von seinem Gegenspieler nicht zu halten war und das Leder aus spitzem Winkel am entgegenstürzenden Torwart zum 3:1 in die Maschen schob. Bereits Karaaslan 24. Saisontreffer! In der Folge gab es nur noch wenig gefährliche Aktionen. Die letzte Chance des Spiels besaßen die Farmsener, ein Kopfball von Osman Celik, dem allerdings der Pfosten im Weg stand. „Nur mit den ersten zwanzig Minute bin ich wirklich zufrieden gewesen“, so Condors Trainer Michael Crawaack. In einigen Phasen des Spiels haben wir unseren Vorsprung leider nur verwaltet.“

Alles neu in neuer Serie

In der kommenden Serie wird es einen großen Umbruch im Team geben. 13 Kicker des 20-köpfigen Regionalliga-Aufgebots wechseln altersbedingt in den Herrenbereich. Michael Crawaack hört als Trainer auf und übernimmt das Amt des sportlichen Leiters. Neuer Coach wird sein bisheriger „Co“ Christian Jürss. Ein erstes Sichtungstraining für den neuen Kader findet am 1. Mai am Berner Heerweg statt (Jahrgänge 1996 + 1997).

Interessierte Kicker können sich mit Christian Jürss Tel.: 0151/ 17 66 18 92
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