Hamburg: Knaben-A-Team kann jubeln

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Das erfolgreiche Hockeyteam des Marienthaler THCFotos: Thomas Hoyer

Marienthaler Hockeyspieler holen Meistertitel in der Oberliga

Hamburg Für einen schönen Erfolg der Hockeyabteilung im Marienthaler THC sorgte kürzlich das Knaben-A-Team mit dem Gewinn des Meistertitels in der Oberliga.
Nach der im Vorjahr erlittenen knappen 2:3-Finalniederlage gegen den Lüneburger HC, wollten es die Marienthaler in der Feldsaison unbedingt wissen. Der Titel des Oberligameisters (früher Pokalrundensieger) war das erklärte Ziel. Und es begann auch gleich sehr viel versprechend. In der Hauptrunde, die in drei Staffeln ausgespielt wurde, gab es für die 13- und 14- jährigen Hockeycracks nicht eine ernsthafte Hürde. Alle acht Spiele wurden klar gewonnen, wobei Kapitän Tom Pitsch und seine Mitstreiter nicht weniger als 81 Tore erzielten.
Ein ausgesprochen rekordverdächtiges 20:0 gab es gegen das restlos überforderte Team von „Holstein Hockey“. Ludwig Köser, Johann Wilckens, Christoph Heublein, Luis Kammermeier und Nico Zwerg trafen je dreimal. Torhüter Bado Völckers, zusammen mit Verteidiger Nico Zwerg ein von zwei Auswahlspielern im Team, kassierte beim 5:1-Sieg über den SV Bergstedt den einzigen Gegentreffer. Etwas schwerer hatten es die Marienthaler dann in der Zwischenrunde.

Gut funktioniert

Einem etwas mühevollen 2:1-Erfolg über den SV Blankenese folgte ein 4:1 gegen die SG Buchholz/ Lüneburg, womit der Einzug ins Halbfinale perfekt war. Dort präsentierte sich Team wieder von seiner allerbesten Seite und fertigte die „Zweite“ des UHC Hamburg mit 8:0 ab. Auch im Finale war die Truppe nicht zu stoppen. Christoph Heublein (2) und Nico Zwerg erzielten die Tore beim letztlich klaren 3:0-Erfolg auf heimischen Kunstrasen über die Spielgemeinschaft Altona/ Bahrenfeld. „Wir haben als Mannschaft extrem gut funktioniert, obwohl es vor der Serie einige Zugänge aus dem jüngeren Jahrgang gab, die es zu integrieren galt. Das Team hat sich sehr gut entwickelt“, lobt Trainer Nikolas v. Zech seine Schützlinge. „Mit ausschlaggebend für den schönen Erfolg war unser Pressingspiel, sprich den Gegner zu Fehlern zu zwingen.“

Steigerungsfähig

Für die in Kürze beginnende Hallensaison wird der Coach seinen 23-köpfigen Kader in zwei Teams aufteilen, um allen Akteuren möglicht viel Spielpraxis zu geben. Die leistungsstärkere Mannschaft ist für die Regionalliga gemeldet. „Wenn es meiner Truppe gelingt, ihr Potenzial abzurufen und sich vielleicht noch etwas zu steigern“, so Nikolas v. Zech, „ist sogar der dritte Platz nicht unmöglich, der die Qualifikation zur Teilnahme an der Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaften bedeuten
würde.“
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