HGHB ist die Titelverteidigung gelungen

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Aaron-Levin Dietrich erzielte trotz Verletzung sechs Treffer Foto: Thomas Hoyer

Handballer aus Barmbek holen mit einem verdienten 33:27-Sieg erneut den Pokal

Von Thomas Hoyer
Barmbek
Zum zweiten Mal nach 2014 haben die Handballer der HG Hamburg-Barmbek den Hamburger Pokal gewonnen. Im Finale besiegte der Oberligist die eine Klasse tiefer Mannschaft des HT Norderstedt vor über 500 Zuschauern in der Sporthalle Langenfort am Ende verdient mit 33:27.

Barmbeker nervös

Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit ziemlich zäh, hatte wenig Tempo und lebte mehr oder weniger von Einzelaktion. Die zum Teil nervös agierenden Barmbeker leisteten sich einfach zu viele Fehlwürfe, wobei man allerdings auch mit einigen Latten- und Pfostentreffern Pech hatte. Nur gut, dass Oldie Jörn Kammler (34), der zur neuen Serie des neuen Posten des Co-Trainers übernimmt, jedenfalls eine Reihe von Siebenmetern verwandeln konnte. Zwar lagen die Gastgeber zeitweilig mit drei Treffern in Führung, doch kam der Gegner immer wieder heran. Zur Pause hieß es 17:15 für die HGHB. Nach dem Seitenwechsel gab es beim Favoriten ein paar Lichtblicke mehr. Dafür sorgte vor allem Kreisläufer Robin Morgner, der nicht nur bester Akteur seines Teams sondern auch treffsicherster Schütze war. Der Gegner, der als dritter der Hamburg-Liga den Aufstieg verpasste hatte, konnte nichts mehr zusetzen, so dass die Barmbeker am Ende mit 33:27 die Nase vorne hatten. Die meisten Tore auf HGHB-Seite erzielten Robin Morgner (8), Jörn Kammler (8 davon 5 Siebenmeter) und Aaron-Levin Dietrich (6), der trotz Prellung seiner Fanghand dabei war.
Auch mit ihrem Abschneiden in der Oberliga Hamburg/ Schleswig Holstein sind Mannschaft und Verantwortliche hochzufrieden. Schon in der Hinserie zeigte das Team von Trainer Holger Bockelmann, dass der Klassenerhalt diesmal eine realistisches Ziel sein Ziel würde. Mit elf Punkten war man zum Jahreswechsel im Soll. Eine echte Überraschung bedeutete der glatte 35:29-Heimssieg über WIFT Neumünster.

8. Platz „hart erarbeitet“

In der Rückrunde konnten die Barmbeker dann noch die erhoffte Schippe drauflegen, präsentierten sich als echtes Kollektiv und durften nach einem 28:24-Erfolg über die SG Hamburg Nord schon am 22. Spieltag über die weitere Zugehörigkeit zur Liga jubeln. Vor allem in den Partien beim FC St. Pauli (33:28) und zu Hause gegen den VfL Bad Schwartau bot die Mannschaft ganz starke Leistungen. „Unser achter Platz war kein Glück sondern ist hart erarbeitet“, so Jürgen Hitsch, Herrenressortleiter der HGHB. „Wie verfügen nicht über herausragende Einzelkönner, was sich daran zeigt, dass keiner unserer Spieler unter den Top 25 in der Torschützenliste zu finden ist, sondern haben als Mannschaft überzeugt, von der ich mir in der kommenden Saison noch eine weitere Steigerung verspreche.“ Und noch eine gute Nachricht für die HGHB: Die 2. Damen der HGHB bezwangen im Finale des Just-as-Well-Pokals für unteren Klassen die „Dritte“ des AMTV in einer guten Partie mit 23:19.
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