Hochzeit in Sicht

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Peter Menssing, der erste Vorsitzende des SC Concordia, befürwortet, wie nahezu alle Mitglieder des Vereins, die Fusion mit dem TSV Wandsbek-Jenfeld von 1881. Foto: Hanke

SC Concordia und TSV Wandsbek-Jenfeld 81 planen Fusion

Von Christian Hanke
Wandsbek/Jenfeld. Langsam wird es Ernst mit der geplanten Fusion des SC Concordia und des TSV Wandsbek-Jenfeld 81. Im März wird über die „Hochzeit“ der Traditionsclubs aus dem Bereich Wandsbek entschieden. Am 12. März kommen die Mitglieder des SC Concordia zusammen und am 27. März fällen die Vertreter des TSV Wandsbek-Jenfeld 81 ihr Urteil über eine gemeinsame Zukunft mit „Cordi“. Direkt im Anschluss werden außerordentliche Mitgliederversammlungen abgehalten. Drei Viertel der Mitglieder beider Vereine müssen für die Fusion stimmen, um sie zu ermöglichen. Ist das Zusammengehen beschlossen, wird am 14. Mai die Gründungsversammlung des neuen Vereins abgehalten.
Synergieeffekten erhoffen sich die Vorstände der beiden Vereine von einer gemeinsamen Zukunft. „Eine vernünftige Verwaltung und ein besseres Leistungsangebot“ sieht Peter Menssing, der Vorsitzende des SC Concordia als Vorteile der Fusion. Concordia hat derzeit rund 1300 Mitglieder.

Synergieeffekte

Im TSV Wandsbek-Jenfeld 81 treiben rund 900 Menschen Sport. Durch die Zusammenlegung der Abteilungen der beiden Clubs wird der neue Verein zwölf Sparten anbieten können. Seine Geschäftsstelle wird am Bekkamp in Jenfeld, auf der Anlage des TSV Wandsbek-Jenfeld 81 angesiedelt werden, wo bereits fast alle Fußballmannschaften des SC Concordia ihre Spiele austragen. Auch die Mitglieder der Tennisabteilungen beider Clubs werden hier künftig ihren Sport betreiben. Am Osterkamp bleibt das Vereinsheim des SC Concordia mit gastronomischem Betrieb bestehen. Hier soll ein Kunstrasenplatz angelegt werden, den auch die anliegenden Schulen, unter anderem Behinderte, nutzen werden. Als dritte Anlage verfügt der neue Verein über den Sportplatz „Am Neumarkt“.
Ein Name für das Fusionsprodukt wird bereits gehandelt: Wandsbeker TSV Concordia von 1881. „Wandsbek ist die bekannteste Örtlichkeit beider Vereine, Concordia die bekannteste „Marke“ der Fusionsclubs und das Jahr 1881 ist das ältere der Gründungsjahre der beiden Clubs“, erläutert Peter Menssing. Eine neue Ära in Wandsbeks Sportgeschichte bahnt sich immer klarer an.
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