In der Schlussphase Punkt verschenkt

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Larissa Geisler war mit insgesamt sieben Toren eine der besten Torschützinnen Foto: Thomas Hoyer
 
Trainer André Peters ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden Foto: Hoyer

AMTV-Handballerinnen schaffen nur ein 29:29 Unentschieden gegen den TSV Ellerbek

Von Thomas Hoyer
Rahlstedt
Knapp zwei Minuten waren noch zu spielen, da führten die Oberliga-Handballerinnen des AMTV gegen den TSV Ellerbek mit zwei Toren, doch am Ende musste sich das Team von Trainer André Peter mit einem 29:29 zufrieden geben. Ein verschenkter Punkt, wobei man aber mit der bisherigen Saisonbilanz von fünf Siegen, einem Remis und einer Niederlage zufrieden sein darf. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, in der die Rahlstedterinnen zunächst meist in Führung lagen, hieß es zur Pause 16:16. Nach dem Seitenwechsel hatte das Team dann eine kleinere Schwächeperiode, die sich schnell in einem Dreitorerückstand niederschlug. Aber die Gastgeberinnenn ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, holten Treffer um Treffer auf und rissen alsbald die Führung wieder an sich, konnte diese aber aufgrund einiger Fehlwürfe in der Schlussphase nicht über die Zeit retten. Beste Torschützinnen waren Larissa Geisler und Lea-Marie Knop mit jeweils sieben Treffern, von denen letztere vier Siebenmeter verwandelte. Die übrigen Tore erzielten Kim Kalina (4), Svenja Gelsen, Katharina Pohle (je 3), Sarah Wichmann, Lisa Kalina (je 2) und Svenka Eckert. „Leider haben wir uns für die gute kämpferische Leistung in der zweiten Halbzeit nicht belohnt, da wir keine Antwort auf die Abwehrumstellung des Gegners gefunden haben“, so Trainer André Peter. „Insgesamt wurden einfach zu viele Torchancen vergeben.“

Guter Kader


Für die Rahlstedterinnen wird es schwer, die gute Platzierung der vergangenen Spielzeit zu wiederholen, als hinter dem TSV Altenholz überraschend die Vizemeistermeisterschaft errungen wurde, nachdem man in der ersten Saison nach dem Aufstieg 2013 immerhin Achter geworden war.
„Wir hätten sogar an der Relegation teilnehmen können, da Altenholz verzichtete, aber der Sprung in die 3.Liga wäre nicht nur ein finanzieller Kraftakt geworden, sondern auch für unser junges Team viel zu früh gekommen“, so Betreuer Philipp Wittenberg. In dieser Serie gibt es mit der HSG Jörl-Doppeleiche/Viöl und der SG Todesfelde/ Leezen zwei absolute Topteams, die unbedingt aufsteigen möchten.
Nach der letzten Serie gab es einige Veränderungen im 14-köpfigen Kader. Nicht mehr dabei sind Juliane Ley (eigene „Zweite“), Fee Wilken (privat), Bettine Bechthold (verletzt) und Torhüterin Kerstin Hartmann (unbekannt) Neu im Aufgebot stehen mit Lara Haarbrücker, die auf der Rechtsaußenposition bisher eine gute Leistung zeigte, und Torhüterin Alina Schröder zwei Spielerinnen aus der eigenen A-Jugend. Eine echte Verstärkung im Rückraum ist Svenja Eckert, die von Lübeck 1876 nach Rahlstedt wechselte. „Wir haben einen guten, ausgeglichen besetzten Kader“ freut sich Betreuer Philipp Wittenberg, der auf jeden Fall das Potential für einen Platz im oberen Tabellendrittel besitzt. Besonders stark ist wieder unsere Defensive. Lena Teufel zählt zu den besten Torhüterinnen der Liga.“ Die Mannschaft erwischte mit drei Siegen einen sehr guten Saisonstart. Es folgte eine Niederlage gegen die SG Todesfelde/ Leezen, die mit Franziska Haupt eine überragende Spielerin in ihren Reihen hat, die sogar Angebote aus der Bundesliga hatte und beim 31:22-Sieg gegen den AMTV gleich elfmal traf. Gut erholt bezwangen die Rahlstedterinnen anschließend ATSV Stockelsdorf und den THW Kiel (31:21/ 35:24).

Spiel am Sonntag


Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag auswärts der SC Alstertal-Langenhorn. Eine Woche später gastiert der Aufstiegsaspirant HSG Jörl-Doppeleiche/ Viöl in der Sporthalle Scharbeutzer Straße (Sa. 21.11., 16 Uhr).
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