Internationaler Wettkampf - Hamburg Gymnastics

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Organisatoren und Gewinner der Hamburg Gymnastics: Petra Schulz (unten Mitte), Thomas Ritzhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek (unten dritter von links) mit den Siegerteams.
 
Das Turnteam Hamburg stand am Ende auf einem hart umkämpften Platz zwei. Fotos: Hamburg Gymnastics 3

Team Hamburg turnt auf zweiten Platz

Wandsbek. Großes Sportereignis in Wandsbek. In der Wandsbeker Sporthalle trafen sich am vergangenen Wochenende Sportler aus zehn Nationen um sich im olympischen Gerätturnen bei den Hamburg Gymnastics zu messen. Das sportliche Großereignis lockte an zwei Wettkampftagen rund 2000 Zuschauer in die Sport-halle an der Rüterstraße. Das Finale konnte das Bundesligateam Großburgwedel mit 103,5 Punkten für sich entscheiden. Mit 101,9 Wettkampfpunkten landete das Turnteam Hamburg auf einem hart umkämpften zweiten Platz der um 0,2 Punkte vom Turning Spirit Amstersadm verpasst wurde. Die Favoriten aus den USA landeten mit 99,3 Punkten auf Platz 4, vor dem Dresdner SC mit 94,1 Zählern.
Lisa Katharina Hill (Großburgwedel) ist als Ersatzturnerin der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in London dabei gewesen und konnte am Wochenende die besten Leistungen im Finale abliefern.
Und auch das Turnteam Hamburg überzeugte. Isabelle Marquard und Jennifer Kießlich holten viele wichtige Punkte für das Team der Gastgeber. Kießlich, Hamburgs künftige Olympiahoffnung, liegt das Turnen im Blut. Ur-Großvater Wilfried Lahrs nahm 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil und auch Großmutter und Mutter Kießlich überzeugten auf vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen. Auch Jennys sportliche Erfolge können sich sehen lassen. So kam sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in den vergangenen vier Jahren immer unter die besten acht. Die 15-Jährige aus Langenhorn verliert dabei ihr Ziel nie aus den Augen. „Meine Ziele sind, mindestens ein Mal für Deutschland zu turnen, und die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen“, sagt Jenny stolz. Vor zehn Jahren hat Jenny mit dem Turnen angefangen. Um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten, steht sie sechs Tage in der Woche in einer Sporthalle und trainiert. Wettkämpfe, wie die Hamburg Gymnastics, findet sie besonders aufregend. Hier wird dem Publikum eine richtige Show geboten und Jenny kann das Team aus den USA mal aus der Nähe beobachten.
Petra Schulz organisiert die Hamburg Gymnastics. Eine Aufgabe, die sie ehrenamtlich macht und das ganze Jahr in Anspruch nimmt. „Wir stecken schon wieder in den Vorbereitungen für die Gymnastics 2013“, sagt Schulz, die Pressesprecherin des Bezirks-amts Harburg und internationale Kampfrichterin ist. Dass die Hamburg Gymnastics so viele internationale Teams nach Hamburg locken, ist ein Erfolg für den Wettkampf und sein besonderes Konzept. Ziel ist es, den Turn- und Mannschaftssport besser zu präsentieren. Als internationale Kampfrichterin hat Petra Schulz schon viele Wettkämpfe gesehen und weiß wie es geht.
Besonders nah am Herzen liegt ihr der Stadtteil Wandsbek als Austragungsort. Die Hamburg Gymnastics finden zum wiederholten Mal hier statt. Schulklassen aus der Umgebung konnten Patenschaften für die internationalen Teams übernehmen und sie in der Wandsbeker Sporthalle lautstark anfeuern. „Dieses Jahr kommen die Schüler schon aus Schleswig-Holstein“, freut sich Schulz über den Erfolg über Hamburgs Grenzen hinaus. (mt)
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