Jubel beim TSV Wandsetal

Anzeige
Jubel beim siegreichen Team des TSV Wandsetal. Fotos: Thomas Hoyer
 
Farmsens Ulf Pfützenreuter (r.) muss Bramfelds Spieler ziehen lassen. Der FTV verloren das letzte Vorrundenspiel gegen den BSV mit 1:4.

Die gastgebende Mannschaft holt sich den Altliga-Cup

Wandsbek. Klassestimmung, Superfußball - der vom TSV Wandsetal zum 21. Mal veranstaltete Altliga-Cup bleibt ein absolutes Highlight. Am vergangenen Sonntag erlebten fast 800 Zuschauer in der Sporthalle Rüterstraße wieder ein tolles Turnier, dessen Finale die Gastgeber nach Neunmeterschießen mit 2:1 gegen den SV Tonndorf-Lohe gewannen.
Die Mannschaft der Vorrunde war das Team der SV Tonndorf Lohe, das mit der makellosen Bilanz von fünf Siegen unangefochten die Gruppe B gewann (Condor 4:1, Hohenhorst/ Stapelfeld 3:0, Bramfeld 4:2, Farmsen 3:1, SC Eilbek 3:1). Platz zwei belegten der Bramfelder SV, der im letzten Spiel den Farmsener TV mit 4:1 bezwang, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch Halbfinalchancen besaß. Vielleicht wäre die Partie anders verlaufen, hätte nicht Farmsens Thomas Janthur beim Stand von 0:1 einen Neunmeter an den Pfosten gesetzt. In der Gruppe A setzte sich der TSV Wandsetal mit vier Siegen durch. Auch hier wurde über den zweiten Platz erst in der letzten Partie entschieden. Durch einen 3:1-Sieg über den Post SV konnte der Wandsbek-Jenfeld das Team von tus Berne noch abfangen, das Gruppendritter wurde. Alle drei Treffer erzielte Mario Wormuth.

Spannendes Finale

Im ersten Halbfinale ließ der TSV Wandsetal nichts anbrennen. Dennis Kleingarn, Christian Wiesner und Frank Mohr schossen einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den Bramfelder SV heraus, der nicht eine klare Torchance besaß. Spannender verlief das zweite Halbfinale, in dem der von seinen Anhängern immer wieder lautstark angefeuerte SV Tonndorf-Lohe gegen den TSV Wandsbek-Jenfeld durch Durali Demirtas nach Fehler von René Petran 1:0 in Führung ging. Nur eine Minute später machte Dirk Rau nach schönem Pass von Marcel Dorn mit dem 2:0 den Einzug ins Endspiel perfekt.
Das Finale hatte es in sich: Bis 15 Sekunden vor Schluss hatte Titelverteidiger TSV Wandsetal durch ein Abstaubertor von Christian Wiesner aus dem Getümmel noch 1:0 geführt. Doch dann konnte Matthias Harenberg nach Pfostentreffer von Martin Weitzel ausgleichen. Im fälligen Neunmeterschießen hatten fast alle Schützen vergessen, Zielwasser zu trinken. Auf Tonndorfer Seite vergaben Patrick Hauschild, Patrick Janns und Marc Jordan. Beim TSV scheiterten Mike Breitmeier und Frank Mohr, deren Schüsse Tonndorfs Torwart Matthias Ahrend abwehren konnte. Der einzige, der die Nerven behielt, war Christian Wiesner. Mit seinem verwandelten Neunmeter schoss er die Wandsetaler zum fünften Sieg in der Geschichte des Altliga Cups. „Unsere Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert“ so Trainer Michael Kröger. „Der Sieg war am Ende wirklich verdient.“
Im Neumeterschießen um Platz drei brachte Marcel Edelmann den TSV Wandsbek-Jenfeld, dem bereits zum 15. Mal den Sprung unter die letzten Vier gelang, zwar mit 1:0 in Führung, doch in der Folge scheiterten Jörg Grosche-Müller, Wormuth und Edelmann, während die Bramfelder zweimal trafen.

Pokale für die Besten

Zum besten Spieler des Turniers wurde Michael Wiening vom Rahlstedter SC gewählt. Herausragender Torwart war Dennis Dowideit (TSV Wandsetal). Den Pokal für den besten Torschützen durfte Mike Krochmann vom SC Eilbek entgegen nehmen, der sechsmal traf. Je fünf Tore in der Vorrunde erzielten Christian Lammek (tus Berne), Matthias Bub (Condor), Dirk Rau, Matthias Harenberg (beide Tonndorf-Lohe) und Michael Wiening (RSC).
Die Verantwortlichen des Heimatmuseums, dem traditionell der Reinerlös der Veranstaltung zugute kommt, durften sich über 949,50 Euro freuen.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige