Jubel über Aufstieg

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Bierdusche für Cordis Erfolgstrainer Diamantis Cholevas (l.) Foto: Thomas Hoyer
 
Der eingewechselte Alexandar Mucunski, dem das alles entscheidende 3:0 gelang, spaziert durch die Osdorfer Abwehr, doch wird sein anschließender Schuss hervorragend vom Torwart gehalten Foto: th

WTSV Concordia kehrt in Hamburgs höchste Spielklasse zurück

Von Thomas Hoyer
Jenfeld
Der Jubel am Bekkamp kannte keine Grenzen: Nach vierjähriger Abwesenheit ist den Fußballern des WTSV Concordia endlich die Rückkehr in der Hamburgs höchste Spielklasse gelungen. Im Entscheidungsspiel der beiden Landesligazweiten besiegten die Jenfelder TuS Osdorf nach einer 1:2-Hinspielniederlage am vergangenen Sonnabend verdient mit 3:0. Knapp 800 Zuschauer verfolgten das spannende Spiel. „Ich bin total geschafft, das hat zu viele Nerven gekostet“, meinte Concordias überglücklicher Trainer Diamantis Cholevas nach der Partie. „Cordi ist zurück, so ein Traditionsverein darf nicht in der Landesliga bleiben. Wir sind jetzt da, wo wir hingehören.“
Nach vierjähriger Abwesenheit ist den Fußballern des WTSV Concordia endlich die Rückkehr in der Hamburgs höchste Spielklasse gelungen. Im Entscheidungsspiel der beiden Landesligazweiten besiegten die Jenfelder TuS Osdorf nach einer 1:2-Hinspielniederlage am vergangenen Sonnabend verdient mit 3:0.
Im Vorwege hatte es einige Aufregung um die zweite Partie gegeben, ausgelöst durch die Osdorfer, die der Meinung waren, dass der Aufstieg laut Statuten des Hamburger Fußball-Verbands eigentlich nur in einer Partie hätte entschieden werden dürfen. Doch stellte der HFV klar, dass es bei zwei Spielen bleibt, bei Torgleichheit allerdings die auswärts geschossenen Treffer nicht doppelt zählen würden.

Halbe Stunde ohne Tor


Gerade einmal 60 Sekunden waren vor knapp 800 Zuschauern am Bekkamp gespielt, als die Platzherren zu ihrer ersten Chance durch den freistehenden Yannick Siemsen kamen, dessen Schuss aber abgeblockt werden konnte.
Nach 13 Minuten hatten dann die Fans der Gäste schon den Torjubel auf den Lippen, doch scheiterte Sascha Blume völlig freistehend per Kopf an Cordis Keeper Maximilian Richter. Im Gegenzug hatten die Jenfelder ihre zweite Möglichkeit, als Sebastien Mankumbani eine flache Hereingabe über das gegnerische Tor jagte. Eine halbe Stunde war gespielt, als die Osdorfer wiederum durch Blume eine Großchance besaßen, doch sein Ballball einen halben Meter am linken Pfosten vorbei flog.

Dann der Führungstreffer


In der 36. Minute bekamen die Concorden an der Eckfahne auf der linken Seite einen Freistoß zu gesprochen, den Ogün Aydin perfekt auf den Kopf von Yannick Siemsen servierte, der zum 1:0 vollstreckte, eine zu diesem Zeitpunkt etwas glückliche Führung. Kurz vor der Pause hatte Kämpfer nach Zuspiel von Mankumbani das 2:0 auf dem Fuß, doch konnte sein Schuss in letzter Sekunde von einem Abwehrbein geblockt werden. Nach dem Seitenwechsel gaben die Platzherren mehr Gas. Einen an Kämpfer verschuldeten Foulelfmeter jagte Maxym Marx noch völlig unkonzentriert zwei Meter über das Tor (49.), doch als Michael Kobert volley aus fünf Metern zum 2:0 traf (61.), nachdem sich zuvor Sebastien Mankumbani im Zweikampf durchgesetzt hatte, waren die Weichen endgültig auf Aufstieg in die Oberliga gestellt. Allerdings versäumten es die Platzherren, vorzeitig alles klar zu machen: Innerhalb von drei Minuten scheiterten Tarek Pressel und Marx freistehend an Osdorfs Torwart Dennis Wolf, während ein Schuss von Michael Kobert das gegnerische Gehäuse verfehlte (62./ 66./ 67.). Die Osdorfer hatten nichts mehr zusetzen, tauchten kaum noch einmal gefährlich vor Concordias Tor auf, obwohl ihnen zu diesem Zeitpunkt ein Treffer zur Verlängerung gereicht hätte. Klare Chancen in der zweiten Halbzeit besaß nur noch das Team vom Bekkamp. So wie in der 87. Minute durch den eingewechselten Alexandar Mucunski, der ebenfalls an Keeper Wolf scheiterte.

Tor drei kurz vor Abpfiff


Sein Nachschuss strich knapp am Lattekreuz vorbei. Nach dem Motto „Alle guten Dinge sind drei“ machte Mucunski es in der Nachspielzeit besser und traf gegen die entblößte Abwehr der Gäste nach Pass von Matthias Cholevas zum erlösenden 3:0 (94.). „Ich bin total geschafft, das hat zu viele Nerven gekostet“, meinte Concordias überglücklicher Trainer Diamantis Cholevas nach der Partie. „Cordi ist zurück, so ein Traditionsverein darf nicht in der Landesliga bleiben. Wir sind jetzt da, wo wir hingehören.“
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