Judosport in Hamburg: Mit Respekt auf die Matte

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Die Judokids des TSV Hohenhorst freuen sich auf Zuwachs Foto: Hoyer

Beim TSV Hohenhorst trainiert der Judo-Nachwuchs. Probestunde möglich



Von Thomas Hoyer
Hohenhorst
Der Judosport befindet sich in der Hansestadt weiter im Aufwind. Erst vor wenigen Wochen hatte das Hamburger Judoteam nach mehreren vergeblichen Anläufen erstmals den Deutschen Mannschaftsmeistertitel gewonnen. Eine positive Entwicklung, zu welcher auch der TSV Hohenhorst im kleinen Rahmen mit gezielter Nachwuchsarbeit beitragen möchte. Derzeit bietet der Verein in seinem Sportzentrum an der Kielkoppelstraße 9a/b zwei Gruppen für Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis sieben Jahren an.

Respekt, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit

Da Judo ein reiner Zweikampfsport ist, lernen die jungen Teilnehmer von Beginn an Respekt, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit gegenüber ihrem Partner. Auch die Disziplin– dazu zählen auch Pünktlichkeit und aufmerksames Zuhören – wird von den ausgebildeten Trainern des TSV groß geschrieben. Sie erklären alle Übungen ganz genau, lassen auch hin und wieder Trainingskämpfe durchführen, um Erlerntes gegen einen sich wehrenden Kontrahenten anzuwenden. Wichtigste Ziele des Judosports, der den gesamten Körper fordert, sind die Gleichgewichtsschulung, das Lernen des richtigen Fallens, das auch im Alltag nützlich sein kann (z. B. bei einem Fahrradsturz oder beim Inline-Skaten), den Kampf nach festen Regeln, jährliche Gürtel-Prüfungen (Kosten etwa 15 Euro) sowie die Teilnahme an Wettkämpfen.

Mut entwickeln

„Man lernt Mut zu entwickeln, sich mit anderen eventuell auch Stärkeren zu messen“, sagt Lizenztrainer Marvin Giesler, Träger des 1. Dan und in der Regionalliga aktiv auf der Matte. „Im Gegensatz zu Ballsportarten kann jeder beim Wettkampf mitmachen, egal ob erste Garde oder Ersatz.“ Wettkämpfe sind allerdings kein Muss. Sie werden aber fortlaufend angeboten, auch spezielle Turniere für noch Unerfahrene. Der Nachwuchs des TSV Hohenhorst übt zweimal wöchentlich im vereinseigenen Dojo, am Dienstag (17 bis 18 Uhr) und Freitag (16 bis 17.30 Uhr). Interessierte Mädchen und Jungen können bis zu drei Mal gratis zur Probe mittrainieren. Bei einem Vereinseintritt werden monatlich 14,20 Euro fällig. Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr von 5 Euro. Den Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft im Deutschen Judo-Bund in Höhe von 22 Euro übernimmt der Verein. Jedes Kind benötigt einen Judoanzug, der neu rund 30 Euro kostet, gebraucht etwa die Hälfte.

Weitere Informationen über die Geschäftsstelle des TSV Hohenhorst, Telefon 672 04 63 und www.tsv-hohenhorst.de
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