Klassenerhalt noch nicht sicher

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Trainer Mike Breitemeier hält seine junge Truppe stark genug , um die Klassen zu halten. Auch das Saisonbeginn gesetzte Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz, hat der Coach noch nicht aus den Augen verloren.

Fußball Landesligist TSV Wandsetal bleibt aber optimistisch

Von Thomas Hoyer
Wandsbek. Das Abstiegs-gespenst ist beim Fußball-Landesligisten TSV Wandsetal noch längst nicht gebannt, doch in Anbetracht des Neuaufbaus der Mannschaft, in deren Kader vor Saisonbeginn 18 neue Spieler aufgenommen wurden, ist man mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. Auch wenn die derzeit auf Platz zehn liegende Truppe noch weiter um die Liga-zugehörigkeit kämpfen muss, bewiesen die Wandsetaler in
einer Reihe von Spielen, dass sie stark genug sind, um die Klasse zu halten.
Mit sieben Punkten aus den ersten vier Begegnungen, darunter ein Auswärtssieg bei Hamm United, erwischten Kapitän Öner Ocak und seine Mitstreiter einen sehr guten Saisonstart. Dann aber musste das junge neu formierte Team nicht unerwartet Lehrgeld bezahlen, verlor gleich sechs Partien in Folge. „Mit Ausnahme des 1:6 bei Oststeinbek waren das allerdings knappe, zum Teil unnötige Niederlagen“, sagt Trainer Mike Breitmeier. „Manchmal fehlte uns einfach die Erfahrung und Cleverness.“
Mit einem 6:1-Sieg über Barsbüttel leitete sein Team am
13. Spieltag die Wende ein, obwohl man sich anschließend bei Finkenwerder durch ein Gegentor in der 90. Minute 1:2 geschlagen geben musste.
Veränderungen im Kader
Seine beste Saisonleistung bot der TSV im Rückspiel gegen den Lokalrivalen SC Concordia, der nach für schmeichelhaftem 0:0-Halbzeitstand für die Jenfelder mit 4:0 vom Platz gefegt wurde. „Ein Spiel wie aus einem Guss, eine grandiose Vorstellung von uns“, schwärmt Trainer Breitmeier noch vier Monate später von der Partie, der vor allem dank einer taktisch guten Vorstellung zwei weitere Siege über Rahlstedt und Süderelbe folgten. Die anschließende 1:3-Heimniederlage gegen Hamm United wäre durchaus vermeidbar gewesen. Während der Winterpause gab es eine einige Veränderungen im Kader. Mit Farhang Khoshgouy und Tolga Aydin verließen zwei Kicker den Verein, die bis dahin nicht zum Zuge gekommen waren. Neu ins Aufgebot rückten Torwart René Mendel (reaktiviert, früher Cordi), der junge
Offensivspieler Rudolf Kremer (SV Wacker Burghausen) und Stürmer Kaveh Raschidy nach, der vom Oberligisten Meien-dorfer SV ausgeliehen wurde, aber derzeit noch verletzt ist. Zudem wurden Verteidiger Philipp von Karger und „Süle“
Gawady aus der eigenen „Zweiten“
übernommen.
Richtungsweisende Spiele
Der Start ins neue Jahr verlief für die Wandsetaler, die in Ivan Brkic ihren bislang treffsichersten Schützen und besten Vorbereiter haben, zwar von der Punktausbeute alles andere als viel versprechend, doch die gebotene Leistung stimmt zuversichtlich. Die beiden Auswärtsspiele bei Buxtehude und Alterwerder wurden erst in der Schlussphase jeweils nur knapp mit 1:2 verloren. Zum nächsten Heimspiel im Sportpark Hinschenfelde empfangen die Wandsetaler den bislang unbesiegten Oststeinbeker SV (26.3., 19.30 Uhr) „Wir haben gegen den OSV nichts zu verlieren“, so Trainer Mike Breitmeier. „Der Gegner ist auf dem Kunst-rasen sicher stärker einzuschätzen und vielleicht sogar schlagbar, wenn wir einen sehr guten Tag erwischen.“ Wichtiger als das Match gegen den Aufstiegskandidaten sind für Breitmeier die beiden folgenden Partien gegen Vorwärts-Wacker und Schwarzenbek. „Das sind richtungsweisende Spiele“, so Coach, und hier wird sich zeigen, ob wir noch weiter um den
Klassenerhalt zittern müssen.“
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