Millionen für Vereinssport im Bezirk Wandsbek

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Macht sich für den Sport stark: Master-Student Cem Berk (26) Foto: wb

Der bevölkerungsreichste Bezirk von Hamburg will mehr als zwei Millionen Euro in Sportanlagen investieren

Bezirk Wandsbek Für 2017 sind im Bezirk Wandsbek Investitionen von mehr als zwei Millionen Euro in Sportanlagen geplant, wie auf der letzten Bezirksversammlung zwei Tage vor Heiligabend bekannt wurde. So sollen der SC Eilbek (250.000 Euro), DuWo 08 (150.000 Euro), der Rahlstedter SC (150.000 Euro), der Bramfelder SV (100.000 Euro) sowie der SV Bergstedt (160.000 Euro) Mittel zum Anlegen oder Erneuern von Kunstrasenplätzen erhalten. Diese Gelder will der Bezirk im überbezirklichen Beirat Sportstättenbau generieren, aus dessen Etat dem Bezirk Wandsbek laut Cem Berk im kommenden Jahr 650.000 Euro zustehen sollen.

SV Tonndorf-Lohe zieht um


Darüber hinaus ist nach Auskunft des sportpolitischen Sprechers der Wandsbeker SPD-Fraktion geplant, die sanierungsbedürftige Anlage des SV Tonndorf-Lohe an der Küperkoppel aufzugeben und den Verein auf das Gelände der Otto-Hahn-Stadtteilschule umziehen zu lassen. Berk: „Hier können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Schule ist Sport orientiert und will Partnerschule des Leistungssports werden. Auch der Verein wäre mit einem Umzug einverstanden. Der an der Schule vorhandene alte Rasenplatz soll in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden. Mit dem Neubau von Sanitäranlagen und Vereinsheim kommen wir zusammen auf rund 1,5 Millionen Euro. Die könnten wir durch den Verkauf des Geländes an der Küperkoppel für den Wohnungsbau realisieren.“

Lärmschutz in Sasel


Schließlich gibt es in Sasel noch einen schweren Brocken zu bewältigen: 2015 wurde die Anlage am Saseler Parkweg aus Bezirksmitteln in einen Kunstrasenplatz umgebaut und modernisiert. Dadurch hat der TSV Sasel den Status als geschützte Altanlage eingebüßt. Jetzt drohen Lärmschutzklagen von Anwohnern – eine ähnliche Situation lähmte den TSC Wellingsbüttel über Jahre. Berk: „Die Bezirksversammlung hat parteiübergreifend beschlossen, die Lärmschutzwand aus bezirklichen Sondermitteln zu finanzieren.“ Geschätzte Kosten: rund 400.000 Euro. (tel)
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